„Wir sind endlich fertig!“ entfuhr es einigen der Achtklässler des Fritz-Erler-Wirtschaftsgymnasiums, als die mp3-Datei am zweiten Workshoptag vom Schnittprogramm exportiert werden kann. Dass wirklich so viel Arbeit hinter den wenigen Minuten Ergebnis steht, hat die meisten überrascht, vor allem, wenn bereits die Vorarbeit der Themenfindung abgeschlossen war, bevor die beiden LKJ-Referenten Albrecht Ackermann und Katrin Kubon in der Schule eingetroffen waren.
In sechs Grüppchen wurde das Großgebiet Internet behandelt, dabei lag der Fokus nicht ausschließlich auf dem Hauptzugangsmedium, dem Computer, sondern gleichermaßen auf dem Smartphone, mit dem heute jederzeit die Möglichkeit besteht, online zu gehen. So beschäftigte sich eine vierköpfige Mädchengruppe mit der Frage, warum diese so wichtig für uns sind und verarbeiteten O-Töne aus Umfragen mit Jugendlichen und einem Elektronikverkäufer in einen gebauten Beitrag, der innerhalb einer Stunde geschnitten werden konnte.
Smartphones
Zum Smartphone gehört bei den meisten auch gleich eine Internetflatrate dazu, und wer diese hat ist auch gerne Benutzer der im ersten Jahr kostenlosen Anwendung „WhatsApp“, die wie ein SMS-Dienst ersetzender Chat funktioniert. Eine Mädchengruppe produzierte ein interessantes Hörspiel mit vielen Geräuschen, das ihre Nutzgewohnheiten auffängt.
WhatsApp
Gleichermaßen beliebt am PC sowie am Handy ist die Erreichbarkeit auf der sozialen Plattform Facebook. Doch bekanntermaßen birgt die Seite mit den vielen Daten und Bildern der Freunde auch Gefahren, wenn man nicht aufpasst, was man selbst von sich preisgibt. Das lehrt auch folgender Beitrag.
Facebook
Mit öffentlicher Erreichbarkeit kommt leider auch oft öffentliche Angreifbarkeit. Was Cybermobbing ausmacht, zeigt der von einer Kleingruppe erstellte Clip.
Cybermobbing
Das Internetnutzungsverhalten im Allgemeinen und auch, wie es sich ohne es leben würde beleuchtet ein kreativ umgesetzter Beitrag einer Mädchengruppe.
Internetverhalten
Und was nie fehlen darf, ist eine Interviewrunde unter Gamern – die in der letzten Gruppe geführt wurde.
Onlinegames
Einen Zeitungsbericht veröffentlichte der Pforzheimer Kurier am 7. Juni 2013
Artikel aus dem Pforzheimer Kurier
Es war der erste Tag nach den Pfingstferien. Für viele der Schülerinnen und Schüler stand zunächst einmal Anderes auf der Tagesordnung, als sich mit Medienthemen zu beschäftigen. Da außerdem keine große thematische Vorarbeit stattgefunden hatte, dauerte der Transfer noch etwas länger. Deshalb wurden noch Ideen gesammelt, diskutiert und aus diesen ausgewählt. So wurden nach und nach all jene ausgestrichen, für die sich keine Interessierten fanden. Die Gruppen teilten wir dann so ein, dass während der beiden Workshoptage ein sinnvolles Arbeiten möglich sein würde. Einige Schüler hatten ehrgeizige Themen für sich entdeckt, so wollte eine Gruppe spontan ein Interview mit Stuttgarter Kinobetreibern führen, eine Gruppe wollte sich mit Sozialarbeitern und der Polizei unterhalten.
Deshalb nahmen einige Rechercheansätze ihren Anfang am Telefon. Allerdings stellte sich bei den Allermeisten heraus, dass die Themen nicht in ihrer ursprünglichen Planung umsetzbar sein würden, schon aufgrund fehlender Ansprechpartner oder guter O-Töne.
Trotzdem gelang es, insgesamt sechs Beiträge zu produzieren.
Kino
Warum soll man in Zeiten von DVD und Internet-Tauschbörsen überhaupt noch viel Geld für ein Kinoticket bezahlen? Und was gehört zu einem guten Kinobesuch? Die Gruppe hat Schüler und Lehrer befragt und aus diesem Thema einen gebauten Beitrag mit zwei O-Ton-Blöcken gemacht.
Brennpunktschulen. Brennpunktschulen?
Der Begriff vom „sozialen Brennpunkt“ macht seit einigen Jahren die Runde. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Und gibt es Gegenden oder Schulen in Stuttgart, die man als „Brennpunkte“ bezeichnen könnte? Die Gruppe hat mit Vertretern von Polizei und Sozialarbeit gesprochen und dazu ihre eigenen Eindrücke beigesteuert.
Geister und UFOs
Glauben Sie daran, dass es auf dieser Welt Dinge gibt, die man sich alleine mit dem Verstand nicht erklären kann? Die Gruppe hat herumgefragt und teilweise erstaunliche Geschichten gehört. Von unsichtbaren Händen, die sich im Dunkeln um die Hälse Schlafender legen und von Gläsern, die sich selbst umdrehen…
Youtube
In wenigen Jahren hat es Youtube von einer Plattform für ein paar Verrückte und für lustige kleine Filmchen zu einem der wichtigsten Portale für News, Meinungen und Selbstdarsteller gemausert. Was steckt dahinter? Wie nutzen wir Youtube? Die Gruppe hat herumgefragt.
Mode
Ist es dir wichtig, was du morgens anziehst? Warum? Diese Umfrage ist dem Phänomen nachgegangen, dass Mode in unserem Leben eine so große Rolle spielt, selbst dann, wenn wir behaupten, dass wir nicht so sehr auf unsere Kleidung achten.
Party unter 16
Wer jung ist, will feiern. Was aber ist, wenn man zu jung ist, um dort zu feiern, wo die coolsten Partys stattfinden, nämlich in den Clubs und Diskotheken? Dann hilft nur eines: selbst etwas auf die Beine stellen. Dieser Beitrag richtet sich an alle Leidensgenossen und gibt Tipps.
Die Stuttgarter Nachrichten vom 14.06.2013 veröffentlichten einen Artikel über das Projekt in Ostheim
Artikel Stuttgarter Nachrichten
Am 27. September 2013 lädt die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung bereits zum achten Mal Schüler aus ganz Baden-Württemberg zum SchülerRadioTag ein. Im Rahmen von Workshops erfahren Schüler alles rund um das Medium Radio und werden selbst aktiv.
Sowohl Radio-, als auch Medien-AGs und Schulgruppen ab Klasse 8 treffen hier auf Medienprofis und üben sich in Moderation und Jingleproduktion, erstellen Radiobeiträge und Hörspiele und führen Interviews im Tonstudio. Das Angebot richtet sich sowohl an Neulinge, die eine Radio-AG an ihrer Schule etablieren wollen, als auch an Schüler mit Erfahrung, die ihr Know-how ausbauen und um wertvolle Tipps der Profis erweitern wollen. Lehrer erfahren in einem Workshop, wie sie Medienarbeit in ihrer Schule umsetzen können.
Der SchülerRadioTag 2013 findet an der Hochschule der Medien in Stuttgart-Vaihingen statt, Partner ist der Radiosender BigFM.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg.
Weitere Informationen und einen Film zum letzten SchülerRadioTag gibt es hier. Das ausführliche Programm erscheint in Kürze.
Die Radio AG “DiLämma” des Carl-Lämmle-Gymnasiums nahmen sich für den Workshop ein besonderes Format vor: Ein Hörspiel sollte produziert werden. Insgesamt 13 Schüler (eine bunte Mischung aus erfahrenen Radiomachern und Neulingen) nahmen sich der Herausforderung an. Den Titel des Hörspiels wurde von den Schülern festgelegt: „Alarm für Python 11880“ – Eine Parodie der Autobahnpolizeiserie „Alarm für Kobra 11“. Nach gut zwei kurzweiligen Stunden Ideensammlung stand das Gerüst für die Geschichte. Sie wurde in verschiedene Szenen eingeteilt, die von vier getrennten Gruppen bearbeitet wurden. Dabei entwickelten die SchülerInnen sehr viel Kreativität beim Schreiben und verfassten z.T. recht witzige Dialoge. Viel Zeit und Mühe investierten die Schüler ins Einsprechen und Einspielen der Geräusche. Zwei Schülerinnen übernahmen die Aufgabe, ein „Making-of“ zu erstellen:
Es ist nicht für jeden einfach, auf fremde Leute zuzugehen und sie locker nach etwas Alltäglichem zu fragen. Umso größer ist die Überwindung, wenn das Gesagte auch noch aufgenommen werden soll, um dann womöglich noch von einer riesigen Zahl an Menschen im Radio gehört zu werden.
Diese Erfahrung, und das gute Gefühl, sich etwas getraut zu haben, machten 29 Schüler der achten Klasse der Bertha-von-Suttner Realschule in Stuttgart-Freiberg, während sie für zwei Tage in die Rolle von Radiojournalisten schlüpften.
Aufgeteilt in sechs Gruppen gingen sie spannenden Themen nach.
So interviewte eine Mädchengruppe die Mitschülerin Seila Delevic, die neben der Schule in der 1. Bundesliga der Frauen spielt und erfuhren wie es ist, wenn sich alles um Fußball dreht.
Auch um Freizeitbeschäftigungen dreht sich das Thema einer gemischten Gruppe, die sich für ihre O-Töne in die Stuttgarter Innenstadt begab. Sie fragten Passanten, ob sie glauben, dass Jugendliche von heute keine Hobbies mehr hätten.
Deutschland ist ein multikulturelles Land. Aber was denken wir von den in Deutschland lebenden Ausländern und umgekehrt?
Zwei Gruppen, die nur aus Jungs bestanden, beschäftigten sich mit ihrem Lieblingsthema: Videospiele. Welche die „Game-Flops“ und „Game-Tops“ 2013 sind, erfährt man in den amüsanten Beiträgen der Jugendlichen.
Die sechste Gruppe begab sich ebenfalls mit Mikrofon und wachem Auge auf die Straße, um authentische Antworten auf die Frage zu bekommen, was für ein Einkaufsverhalten die Schwaben an den Tag legen. Sind sie so sparsam, wie das Klischee ihnen unterstellt, oder sind sie doch eher großzügig, wenn es ums Shoppen geht?
Für alle waren es zwei erfahrungsintensive Tage. Die Schüler lernten nicht nur, offen und freundlich auf ihre Interviewpartner zuzugehen, sonder auch, wie wichtig es ist, Konzentration wahren zu können, um gute Ergebnisse zu erzielen.
18 Mädchen und Jungs der 10. Klasse Heinrich-Von-Kleist-Realschule haben zwei Tage lang die Arbeit, die hinter Radiobeiträgen steckt, selbst geleistet. Dabei gingen die vier Gruppen ganz unterschiedlichen Themen nach, wobei ihre unmittelbare Schulumgebung doch maßgeblichen Einfluss auf sie hatte. Um O-Töne zu sammeln, befragten sie gleichermaßen Schüler und Lehrer, sowie Passanten auf der Straße.
So geht der Blick zu den Schülern der fünften Klassen und wie sich heutzutage verhalten. Erwachsene murren gerne über den angeblich immer mehr nachlassenden Respekt der jüngeren Generation. Doch haben sich die Ausdrucks- und Verhaltensformen wirklich derart verändert?
Eine andere befasste sich mit der Befragung nach dem Traumberuf. Welche Berufsziele hatte man als Kind, und wie viele haben diesen tatsächlich erreicht? Es kann eben nicht jeder Prinzessin oder Astronaut werden, eher dann schon Lehrer.
Oder Internetstar! Denn das ist heute dank bekannten Internetvideoportalen wie YouTube gar nicht mehr so schwer. Und wer viele Zuschauer bannen kann, kann damit sogar gutes Geld verdienen. Wie und wie viel, recherchierte eine Gruppe aus zwei Jungen und zwei Mädchen.
Der vierten Gruppe kam ihre Beitragsidee beim Blick auf den Boden: Jugend und Umweltschutz. Was machen wir mit unserem Müll, was können wir machen, um das Klima zu schonen? Dieser Clip verrät es mit einem Augenzwinkern.
Beim Aufstehen, im Bad und vor allem unterwegs im Auto sorgt es für eine angenehme Hintergrundatmosphäre: das Radio. Es versorgt uns mit Musik, Nachrichten, Verkehrsmeldungen und Reportagen. Und speziell letztere haben bis zu ihrer Ausstrahlung schon einen langen Produktionsweg hinter sich, was während dem Hören vielleicht gar nicht so anmutet. Denn in der geringen Zeitspanne von wenigen Minuten stecken mühevolle Hintergrundrecherche, O-Ton-Jagd und Schnittfertigkeiten.
Diese Erfahrung machten auch fast dreißig Schüler des Goldberg-Gymnasiums in Sindelfingen während ihrer Teilnahme am LKJ-Projekt „Radio im Klassenzimmer“.
Videoreporterin Hanna, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur bei der LKJ absolviert, schaut in folgender Reportage ein paar von ihnen bei der Produktion ihres eigenen Radiobeitrags über die Schulter.
