Jul
13
2016

Emil-Dörle Werkrealschule Herbolzheim

blogÜber eine Seite des Kultusministeriums war die Klassenlehrerin der Teilnehmer auf das Projekt aufmerksam geworden. Daraufhin kündigten neun Schüler aus der Klasse der Lehrerin und eine Schülerin aus der Parallelklasse ihre Teilnahme an. Schließlich waren es dann aufgrund einer Krankmeldung leider doch nur 9 Schülerinnen und Schüler, die am zweitägigen Projekt teilnahmen. Da alle schon Berufserfahrungen in zwei bis vier Praktika gesammelt hatten, wusste ein Großteil der Schüler schon ihren Berufswunsch. Erst gab es Startschwierigkeiten aufgrund einer Verspätung der Verkehrsmittel, doch dann liefen die Vorbereitungen für die Drehtage sehr motiviert und erfolgreich. Außerdem war der Umgang innerhalb der Klasse sehr offen und die Kritik ehrlich und konstruktiv, was für eine achte Klasse nicht immer selbstverständlich ist.
Neben einem Warm-up und der Aufnahme der Anfangsbilder standen am ersten Drehtag auch die Einzelgespräche auf dem Programm, die die Schüler zur sprachlichen Verbesserung oder auch zur Reflektion ihrer Berufswünsche nutzten. Außerdem brachten sie sich auch in die Organisation und Vorbereitung zum Dreh ein und besprachen untereinander, wer was mitbringt. Bei den Aufnahmen der Aktivitäten am zweiten Drehtag machte das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung, aber mit Hilfe der Teilnehmer wurden schnell Alternativen gefunden.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Engagement und viel Motivation. Auch wenn letztere zwischendurch mal fehlte, war immer jemand bereit, zusammen mit den Referenten der LKJ, die anderen Teilnehmer wieder zum Mitdenken und Mitmachen anzuregen.

Jul
8
2016

Ludwig-Erhard-Schule Pforzheim

blogFast wäre das zweieinhalbtägige Projekt an der Ludwig-Erhard-Schule in Pforzheim schon zu Beginn ins Wasser gefallen. Denn ein paar Teilnehmer erschienen aufgrund außerschulischer Gegebenheiten nicht. Zum Glück sprangen Schüler spontan ein, sodass das Projekt dann doch stattfinden konnte. Allerdings galt es nun erstmal den unterschiedlichen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler über das Projekt anzugleichen, wodurch etwas Zeit verloren ging.

Am ersten Drehtag lief dann alles nach Plan und es konnten die ersten Einstellungen und auch die Schlussbilder eingefangen werden. Die Schüler wurden am zweiten Drehtag in den verschiedenen Wunschberufen und auch ihren Hobbys gefilmt. So wurde ein Notfall im Auto simuliert, Fußball gespielt, im Büro und Bistro gearbeitet, eine Uhr beim Juwelier verkauft, mit dem Motorroller gefahren und O-Töne im Klassenzimmer gedreht. Außerdem setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals genau mit ihrem zukünftigen beruflichen Lebensweg auseinander und wurden auch optimal für das zukünftige Bewerbungsgespräch vorbereitet.
So wurde trotz kleinen Startschwierigkeiten doch noch ein erfolgreiches Projekt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich sehr dankbar gezeigt haben.

 

Jun
24
2016

Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart

Für BlogZehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Helene-Fernau-Horn-Schule für Schüler mit einer Sprachbehindertung in Stuttgart standen vor einer seltenen Herausforderung des diesjährigen Sommers: sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf ihr Bewerbungsprojekt zu konzentrieren. Trotz der Hitze waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Freude bei der Arbeit. Da sie sich im Vorfeld bereits sehr gut vorbereitet und konkrete Ideen entwickelt hatten, konnten am ersten Drehtag neben Opener und Schlussbildern am Max-Eyth-See auch Aufnahmen einzelner oder mehrerer Schülerinnen und Schüler beim Backen, Skateboardfahren oder Gärtnern im Schulgarten gemacht werden. Eine Schülerin setzte ihren Berufswunsch „Medizinische Fachangestellte“ bildlich um, indem sie beim Zähneputzen gefilmt wurde. Der zweite Tag des Bewerbungsprojekts war dann der Produktion der O-Töne gewidmet. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in den Drehpausen gut betreut waren – so recherchierten sie zum Beispiel zu ihren Berufswünschen im Internet oder übten englische Konversationen – sorgte auch dafür, dass alle Beteiligten am Ende rundum zufrieden auf das Bewerbungsprojekt zurückblicken konnten.

Mai
11
2016

Berger Schule Stuttgart

Berg Schule BlogDie komplette neunte Klasse der einzügigen Förderschule in Stuttgart-Ost nahm im Mai am Bewerbungstraining teil. Obwohl alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld schon Berufspraktika absolviert hatten, war anfangs das Formulieren eines konkreten Berufswunsches teilweise noch eine Herausforderung. Trotzdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Beginn an mit viel Eifer bei der Sache. Nach ersten Aufgaben zur Wahrnehmung von Raum, Körper und Stimme ging es schon bald an die Ton- und Bildaufnahmen. Aufgrund des umfangreichen Ganztagsangebots der Schule, darunter Capoeira, Theater, Radio und Yoga, war es kein Problem, geeignetes Bildmaterial für die Bewerbungsclips zu finden. Flexibilität, aber auch Durchhaltevermögen waren gefragt, wenn es darum ging, Fachräume zu organisieren, Fachlehrer einzubinden oder den Drehplan entsprechend umzuändern. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse arbeiteten dabei zuverlässig, engagiert und mit viel Freude beim Projekt mit und unterstützten einander auch bei den Vorbereitungen. So war ein sehr lebendiges Arbeiten in großer Vielfalt möglich.

Apr
29
2016

Zweiter Pilot-Workshop mit jungen Flüchtlingen in Waldshut

BlogEin bewegendes und intensives Projekt erlebte die komplette VAB-O-Klasse der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. 15 Schülerinnen und Schüler aus Syrien und Afrika im Alter von 17 bis 32 Jahren stellten sich der Aufgabe, im Rahmen des zweiten Pilotprojekts für junge Flüchtlinge an ihren Bewerbungsvideos zu arbeiten. Die Teilnehmenden verfügten bereits alle über eine schulische Ausbildung, hatten zum Teil Abitur, in ihrer Heimat bereits ein Studium begonnen oder schon mehrere Jahre in einem Beruf gearbeitet. Vor Beginn des Projekts hatten sie außerdem alle ein Berufspraktikum absolviert und konnten deshalb ihr Augenmerk vor allem darauf richten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und sich darauf vorzubereiten, wie ein Bewerbungsgespräch in Deutschland abläuft. Mit viel Motivation übten sie zunächst das Sprechen, Aussprache und Betonung ihrer Texte und machten sich dann voller Ehrgeiz an die Tonaufnahmen. Bei den Dreharbeiten am dritten Workshoptag wurden dann unter anderem zwei Teilnehmer an ihrem Praktikumsplatz in der Autowerkstatt und im Altenheim gefilmt, einer auch beim Fußballtraining. Die Referentinnen des Projekts mussten während des Projekts zwar gelegentlich kleinere Zwistigkeiten unter den Gruppenmitgliedern entschärfen, beobachteten aber auch eine große Energie, Motivation und Begeisterung bei allen Beteiligten. Dass die Klasse auch als Projektgruppe gut funktionierte, bewies nicht zuletzt das gemeinsame Zubereiten und Verspeisen von syrischen und afrikanischen Speisen, bei dem alle viel Spaß hatten.

Feedback der Schülerinnen und Schüler

„Danke für das Projekt und eure Zeit!“

„Ich bin glücklich, dass wir alle hier zusammen gearbeitet haben.“

„Alles war sehr gut. Katrin und Beate waren sehr nett und die Idee – das Projekt  – und wie wir arbeiten, waren super. Katrin und Beate akzeptieren unsere Ideen und arbeiten mit diesen Ideen.“

„Ich freue mich, dass die Syrer und Afrikaner zusammen kochen und essen. Alles war perfekt.“

„Das Projekt mit Beate und Katrin gefällt mir. Sie sind sehr freundlich und nett zu jedem. Sie helfen uns zu verstehen, was wir nicht aussprechen können. Sie helfen uns in der Küche, den Ort zu reinigen. Sie sind sehr gut zu allen. Beates Interview ist sehr gut und Katrins Film ist sehr gut. Ich liebe sie.“

Apr
13
2016

Pilotworkshop mit jungen Flüchtlingen in Reutlingen

Zum ersten Mal nahmen jugendliche Flüchtlinge am Bewerbungstraining „Von Standby auf Aktiv“ teil. Das Pilotprojekt in Reutlingen wurde von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gefördert und entstand in Kooperation mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie in Reutlingen. Die zehn Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren aus Syrien, Afghanistan und Eritrea waren über lange Fluchtwege nach Deutschland gekommen und leben zum großen Teil noch in Flüchtlingswohnheimen. Aktuell besuchen alle Integrations- und Sprachkurse, drei von ihnen bereits eine Vorbereitungsklasse. Aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse gestaltete sich die Vorstellung und Vorbereitung des Projekts zeitintensiv. Einige Teilnehmende wünschen sich für ihre Zukunft die Möglichkeit zu studieren oder ihr Studium fortzusetzen, anderen schwebt eine sportliche Karriere oder eine Ausbildung im Handwerk vor. Als Drehorte für die Videos dienten bei diesem Projekt unter anderem das Haus der Jugend, ein arabisches Geschäft, die Stadtbibliothek, der Stadtgarten und eine Küche im Jugendcafé, in der auch gemeinsam gekocht wurde. Alle Beteiligten waren sehr angetan von dem Projekt und waren mit viel Spaß bei der Sache. Neben einer angenehmen Unterbrechung des oft tristen Alltags im Wohnheim nahmen die jungen Geflüchteten vor allem ein Mehr an kultureller Verständigung, Integration und Selbstwertgefühl mit.

Mrz
22
2016

Albecker-Tor-Schule Langenau

Langenau BlogIn den Abschlussklassen und damit auch schon in der Bewerbungsphase waren die Projektteilnehmer der Albecker-Tor-Schule. Nachdem mit Unterstützung der Kontaktlehrerin Stärkenprofile und ein Drehplan erarbeitet wurden und geeignete Drehorte gefunden waren, wurden am zweiten Projekttag zunächst die Anfangs- und Schlussbilder der Videos aufgenommen. Da die Berufswünsche der Schüler vom Kunststofftechniker über den KFZ-Mechatroniker bis zu Erzieherin, Altenpflegerin und Malerin und Lackiererin reichten, waren auch die Drehorte ganz unterschiedlich: So wurde in der Schulküche und in der Sporthalle gedreht, aber auch im Technikraum und in einem Altenheim. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle wurden am zweiten Drehtag noch Videos in einer KFZ-Werkstatt und einem Mehrgenerationenhaus produziert. Persönlich und individuell wurden die Bewerbungsvideos auch durch die Hobbys der teilnehmenden Schüler, darunter Reiten und Longboardfahren, Unterwasserrugby und Trickschlittschuhfahren. Am Ende des Projekts lobte die Kontaktlehrerin, dass das Projektteam sich sehr gut auf jeden einzelnen Schüler eingestellt und auch eher zurückhaltende Schüler sehr motiviert habe.

Feedback der Schüler

„Das Projekt ist eine schöne und nutzvolle Sache, ich freue mich, dass ich mitmachen durfte.“

„Mir haben die Leute, das Filmteam und die Organisation sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht“