Mai
11
2016

Berger Schule Stuttgart

Berg Schule BlogDie komplette neunte Klasse der einzügigen Förderschule in Stuttgart-Ost nahm im Mai am Bewerbungstraining teil. Obwohl alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld schon Berufspraktika absolviert hatten, war anfangs das Formulieren eines konkreten Berufswunsches teilweise noch eine Herausforderung. Trotzdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Beginn an mit viel Eifer bei der Sache. Nach ersten Aufgaben zur Wahrnehmung von Raum, Körper und Stimme ging es schon bald an die Ton- und Bildaufnahmen. Aufgrund des umfangreichen Ganztagsangebots der Schule, darunter Capoeira, Theater, Radio und Yoga, war es kein Problem, geeignetes Bildmaterial für die Bewerbungsclips zu finden. Flexibilität, aber auch Durchhaltevermögen waren gefragt, wenn es darum ging, Fachräume zu organisieren, Fachlehrer einzubinden oder den Drehplan entsprechend umzuändern. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse arbeiteten dabei zuverlässig, engagiert und mit viel Freude beim Projekt mit und unterstützten einander auch bei den Vorbereitungen. So war ein sehr lebendiges Arbeiten in großer Vielfalt möglich.

Apr
13
2016

Pilotworkshop mit jungen Flüchtlingen in Reutlingen

Zum ersten Mal nahmen jugendliche Flüchtlinge am Bewerbungstraining „Von Standby auf Aktiv“ teil. Das Pilotprojekt in Reutlingen wurde von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gefördert und entstand in Kooperation mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie in Reutlingen. Die zehn Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren aus Syrien, Afghanistan und Eritrea waren über lange Fluchtwege nach Deutschland gekommen und leben zum großen Teil noch in Flüchtlingswohnheimen. Aktuell besuchen alle Integrations- und Sprachkurse, drei von ihnen bereits eine Vorbereitungsklasse. Aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse gestaltete sich die Vorstellung und Vorbereitung des Projekts zeitintensiv. Einige Teilnehmende wünschen sich für ihre Zukunft die Möglichkeit zu studieren oder ihr Studium fortzusetzen, anderen schwebt eine sportliche Karriere oder eine Ausbildung im Handwerk vor. Als Drehorte für die Videos dienten bei diesem Projekt unter anderem das Haus der Jugend, ein arabisches Geschäft, die Stadtbibliothek, der Stadtgarten und eine Küche im Jugendcafé, in der auch gemeinsam gekocht wurde. Alle Beteiligten waren sehr angetan von dem Projekt und waren mit viel Spaß bei der Sache. Neben einer angenehmen Unterbrechung des oft tristen Alltags im Wohnheim nahmen die jungen Geflüchteten vor allem ein Mehr an kultureller Verständigung, Integration und Selbstwertgefühl mit.

Mrz
22
2016

Albecker-Tor-Schule Langenau

Langenau BlogIn den Abschlussklassen und damit auch schon in der Bewerbungsphase waren die Projektteilnehmer der Albecker-Tor-Schule. Nachdem mit Unterstützung der Kontaktlehrerin Stärkenprofile und ein Drehplan erarbeitet wurden und geeignete Drehorte gefunden waren, wurden am zweiten Projekttag zunächst die Anfangs- und Schlussbilder der Videos aufgenommen. Da die Berufswünsche der Schüler vom Kunststofftechniker über den KFZ-Mechatroniker bis zu Erzieherin, Altenpflegerin und Malerin und Lackiererin reichten, waren auch die Drehorte ganz unterschiedlich: So wurde in der Schulküche und in der Sporthalle gedreht, aber auch im Technikraum und in einem Altenheim. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle wurden am zweiten Drehtag noch Videos in einer KFZ-Werkstatt und einem Mehrgenerationenhaus produziert. Persönlich und individuell wurden die Bewerbungsvideos auch durch die Hobbys der teilnehmenden Schüler, darunter Reiten und Longboardfahren, Unterwasserrugby und Trickschlittschuhfahren. Am Ende des Projekts lobte die Kontaktlehrerin, dass das Projektteam sich sehr gut auf jeden einzelnen Schüler eingestellt und auch eher zurückhaltende Schüler sehr motiviert habe.

Feedback der Schüler

„Das Projekt ist eine schöne und nutzvolle Sache, ich freue mich, dass ich mitmachen durfte.“

„Mir haben die Leute, das Filmteam und die Organisation sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht“

Feb
19
2016

Agnes von Hohenstaufen Schule Schwäbisch Gmünd

gmuendblog Zehn Schüler der Berufsfachschule mit dem Profil Gesundheit und Pflege arbeiteten im Februar an ihrem Bewerbungsprojekt. Da sie bereits gut vorbereitet waren, konnte der erste halbe Tag gleich für die Erstellung eines Raum-, Zeit- und Drehplans genutzt werden. Daneben formulierten die Teilnehmer ein Stärken-Profil, das an den Drehtagen mit Leben gefüllt werden sollte.  Die Berufswünsche der Schüler bewegten sich dabei überwiegend im Bereich von Pflege und Gesundheit. Drehorte für die Videos waren unter anderem ein Fitnessstudio, ein Pflege- und ein Musikraum, aber auch ein Rettungswagen, da eine Schülerin ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz arbeitet.  Als Herausforderung stellte sich am zweiten Drehtag die Suche nach einem schallisolierten Raum für die Aufnahme der O-Töne heraus, die letztlich im Treppenhaus der Schule aufgenommen wurden. Nach zweieinhalb intensiven Tagen, in denen die Selbstpräsentation im Mittelpunkt gestanden hatte, konnten die Beteiligten dann beim abschließenden Volleyballspiel entspannen.

Jan
29
2016

Michael-Ende-Schule Bad Schönborn

Schönborn klein BlogIm Januar 2016 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an dem zweieinhalbtägigen Projekt teil. Die meisten hatten bereits recht konkrete Vorstellungen ihrer beruflichen Ziele. An der Michael-Ende-Schule fand der Vorbereitungstag eine Woche vor Drehbeginn statt, so konnten die Drehinhalte in Ruhe vorbereitet werden. So wurden außergewöhnliche Drehorte organisiert, etwa in einem Reitstall und in einem Bogenschützenverein war bereits der Ofen im Vereinshaus angefeuert worden und der Vereinsvorstand erwartete das Team. Der erste Drehtag am 20. Januar verging wie im Fluge, dabei wurden Hobbys wie eben Bogenschießen und Reiten gedreht, es wurde Pizza gebacken und Klavier gespielt, aber auch Fußball war stark vertreten. Die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler war teilweise sehr gefordert, trotz unterschiedlicher Länge der Interviews wurde die Zeit gegen Ende jedoch gut eingehalten. Ein sehr gelungenes Projekt war es auch deshalb, da die geforderte Eigeninitiative seitens der Schüler von Beginn an voll angenommen wurde.

Feedback der Schüler

„Es war alles top.“

„Es hat mir einfach gut gefallen.“

„Mir hat gefallen, dass die Referenten so viel Geduld hatten.“

Jan
19
2016

Neue Filmdokumentation über „Von Standby auf Aktiv“

Filmdoku_Von_Standby_auf_AktivDas Projekt „Von Standby auf Aktiv – das andere Bewerbungstraining“ der LKJ Baden-Württemberg wurde mit Unterstützung der Landesanstalt für Kommunikation im Jahr 2015 an zwölf Schulen in Baden-Württemberg umgesetzt. In der Regel nehmen zehn Schüler je Projekt teil, so entstanden im letzten Jahr insgesamt 116 Bewerbungsclips.

2015 waren nicht nur (Werk-) Realschulen, Gemeinschaftsschulen und berufsvorbereitende Klassen beteiligt, sondern auch Förderschulen. Ebenso konnten junge Flüchtlinge, etwa an der Eduard-Spranger-Schule in Reutlingen, am Bewerbungstraining teilnehmen. Der Filmemacher Stefan Adam hat einen Film zum Projekt gemacht, der die Inhalte und Ziele darstellt und zeigt, wie die Schüler vom Bewerbungstraining profitieren.

Der Film ist abrufbar auf der Homepage der LKJ.

Nov
27
2015

Hans-Freudenberg-Schule, Weinheim

WeinheimEine Besonderheit in diesem Workshop vom 25. bis 27 November war, dass die TeilnehmerInnen von zwei verschiedenen Schulen kamen: der Hans-Freudenberg- und der Helen-Keller-Schule. Die Teilnehmer kamen aus berufsvorbereitenden Klassen, die nach erfolgreichem Abschluss das erste Lehrjahr ersetzen.
Der erste halbe Tag ohne Begleitung durch die Kamera wurde bis zur letzten Minute zur Vorbereitung genutzt. Dank der vorangegangenen Organisation der Lehrerin, aber auch durch das Engagement der Teilnehmer war es möglich, die Berufsbilder nicht nur im Rahmen der Schule, sondern auch an Orten außerhalb der Schule zu drehen. Etwa im Fitness-Studio oder in einem Reitstall. Aber auch die Aula der Schule stand zur Verfügung. So konnten dort ferngesteuerte Autos, Schlagzeugsoli, Tänze und die Einstiegsbilder für die jeweiligen Videos gedreht werden. Auch die Lehrküche und die Werkstätten, aber auch das Sekretariat verwandelten sich kurzzeitig in Filmsets.
Die Teilnehmer unterstützten sich gegenseitig sehr gut. Sie halfen sich beim Finden und Artikulieren der Stärken des jeweils anderen. So sind tolle und wirklich mit besonderen Bildern untermalte Bewerbungsclips entstanden.

Feedback der Schüler

„Es war ein ereignisreiches Projekt. Es war sehr interessant und informativ und ich konnte zeigen, was ich kann.“

„An dem Projekt fand ich gut, dass wir mal was Neues ausprobieren konnten. Es hat mich sehr gefreut am Projekt teilgenommen haben zu dürfen.“