Dez
20
2016

Gustav-Schönleber-Schule Bietigheim-Bissingen

Blog BietigheimAn der Gustav-Schönleber-Schule in Bietigheim-Bissingen wurde das Projektjahr 2016 abgeschlossen. Bei der Schule handelt es sich um ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen. Das Projekt startete zunächst mit einer Außergewöhnlichkeit: Da die Klasse aus 12 Schüler*innen besteht anstatt den normalerweise 10 Teilnehmer*innen, organisierte und finanzierte die Schule einen zusätzlichen Halbtag, damit die Zeit zum Drehen ausreichte. Acht Schüler und vier Schülerinnen hat die neunte Klasse; alle zwischen 14 und 16 Jahre alt.

Als Vorbereitung für die Drehtage machten die Schüler*innen zunächst Übungen zu Auftreten, Stimme, Gruppenzusammenhalt und sie stellten ihre Berufs-/ Zukunftswünsche vor. Am ersten Drehtag wurden die Anfänge der Bewerbungsclips gefilmt und anschließend ging es weiter mit den handwerklichen und sportlichen Inhalten. Da viele der Schüler*innen noch keine genauen Zukunftsvorstellungen hatten, fanden die Dreharbeiten oft in der Turnhalle, der Schulküche oder der Schülerfirma „Pimp my Bike“ statt.

Am zweiten Drehtag wurde gebastelt, gezeichnet, getanzt, gebacken. Alle Teilnehmer*innen versuchten weiter, möglichst breit abzudecken, was sie können, was sie interessiert und was sie ausmacht, damit ein ganzheitliches Portrait von ihnen entsteht. Der letzte Tag wurde in der Berufsschule verbracht. In der berufsnahen Umgebung war es passend die Zukunftswege der Schüler*innen abzudrehen. Mittags gingen die Clips dann in die Postproduktion, aus der die finalen 12 Bewerbungsvideos hervorgingen.

Ein Schüler schloss die Woche mit folgenden Worten zusammenfassend ab: „Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet und es ist sehr professionell geworden!“.

Dez
16
2016

Bertha-Benz-Realschule Wiesloch

Blog WieslochAm Projekt nahmen die sechs Jungs und ein Mädchen der Vorbereitungsklasse und zwei Neuntklässler der Bertha-Benz-Realschule in Wiesloch teil. Eine weitere Teilnehmerin hatte sich am ersten Tag abgemeldet und es konnte für den Platz kurzfristig kein Nachrücker gefunden werden. Alle Schüler*innen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Bei den Teilnehmer*innen aus der Vorbereitungsklasse handelt es sich um Geflüchtete, die seit ca. einem Jahr in Deutschland sind und deren Deutschkenntnisse auf unterschiedlichen Niveaus sind.
Um herauszufinden, in wieweit sprachliche Verständigung möglich ist, wurden zunächst erstmal verschiedene Übungen und Spiele durchgeführt. Die Schüler*innen sollten sich beispielsweise in der Reihenfolge ihres Geburtsmonats aufstellen, genannte Begriffe darstellen oder den Sitznachbarn vorstellen, was auch schon dem gegenseitigen kennen lernen diente. Alle konnten sich gut verständigen und bei Schwierigkeiten, fragten die Schüler*innen sofort nach oder halfen sich auch gegenseitig.

In den folgenden beiden Tagen ging es nun darum, die Aufnahmen für den Bewerbungsclip zu drehen. Für den ersten Drehtag waren vor allem Aufnahmen zu Freizeitaktivitäten geplant. Bei allen Jungen ging es dabei vor allem in die sportliche Richtung. Sie stellten ihre körperliche Fitness beim Fußball, Basketball, Geräteparcourlauf oder Klimmzügen mit Begeisterung unter Beweis. Außerdem wurde Schach gespielt, gelesen und gemalt.
Parallel zu den Filmaufnahmen liefen in Einzelgesprächen weitere Vorbereitungen zum Ton, die im Anschluss bereits aufgenommen werden konnten, ebenso wie der erste Take zu beruflichen Interessen der Neuntklässler.

Am zweiten Drehtag ging es für die meisten darum beruflich relevante Fähigkeiten vor der Kamera zu präsentieren und die noch fehlenden Töne aufzunehmen. Es wurde handwerklich gearbeitet und über das Berufsfeld der Polizei recherchiert. Das einzige Mädchen stellte ihr Interesse am medizinischen Bereich und am Umgang mit Menschen dar. Um Team- und Organisationsfähigkeiten der Teilnehmer ins Bild zu bringen, wurde das Klassenprojekt der Vorbereitungsklasse, der Bau eines Grillplatzes im Schulgarten, gefilmt. Die Tonaufnahmen forderten von allen viel Konzentration, so dass zwischendrin kurze Übungen zum Lockern und einfach Spaß haben, gerne angenommen wurden.
Mit den Ergebnissen waren dann alle Jugendlichen sehr zufrieden und freuen sich, das Video bald ihrer Bewerbung beizulegen. Es war toll mit anzusehen, wie die beiden Klassen offen und interessiert aufeinander zugegangen sind.

Nov
28
2016

Weiherbachschule Aichtal-Grötzingen

p1020881Die Weiherbachschule ist eine der wenigen verbliebenen Hauptschulen in Baden-Württemberg und wird nächstes Schuljahr nur noch als Grundschule weitergeführt werden. Schüler*innen der Klassen 8 und 9 hatten sich für das Projekt angemeldet, zehn davon konnten am Projekt teilnehmen: acht Jungs und zwei Mädchen mit 7 verschiedenen Nationalitäten. Alle Teilnehmer*innen hatten durch schulische Praktika erste Berufserfahrungen und waren sich recht sicher, welche Berufsrichtung sie zurzeit anstreben.

Bei den Schüler*innen war von Beginn an eine erwartungsvoll freudige Spannung zu spüren. Entsprechend motiviert ließen sich die Teilnehmer*innen auf Übungen zur Wahrnehmung, Haltung und Sprechen und auf kleine darstellerische Aufgaben ein, mit Spaß und teilweise mit erkennbarem Talent! Auffallend war in der Gesamtgruppe die gegenseitige Akzeptanz trotz individueller Unterschiede und dass alle Teilnehmer*innen auch vor der Gruppe von Anfang an laut sprechen konnten.

An den beiden darauffolgenden Tagen entstanden Aufnahmen zu Hobbies, wie Fußballspielen, Basketballspielen, Kickboxen, Hip- Hop Tanzen und Joggen.

Es ist Teil des Projekts, dass die Schüler*innen sich nach Möglichkeiten und mit individueller Unterstützung selbst für ihren Dreh engagieren. Dabei bekommen sie die Aufgabe, sich zu überlegen welche beruflichen Fertigkeiten und Interessen sie im Clip auf welche Weise zeigen wollen und nach Möglichkeit sollen sie dafür selbst geeignete Räume, Material und evtl. notwendige Beteiligte oder Helfer organisieren. Das klappte hier sehr gut! Werkstücke wurden besorgt, Teig zuhause zurbereitet und das Sekretariat für die Dreharbeiten organisiert.

Feedback zum Projekt

„Die Leute waren super und es war lustig.“

„Vor der Kamera zu sitzen hat mir gefallen.“

„Die Zeiten, die Leute, die gekommen sind, wie alles organisiert war, war auch ganz toll.“

„Es hat mir Spaß gemacht“

Wir alle sind sehr begeistert, wie das Projekt durchgeführt wurde. Die Schüler haben tolle Erfahrungen machen können.“ (Klassenbetreuer)

Okt
14
2016

Freidrich-Voith-Schule Heidenheim

imgp4189Im Oktober waren zehn Schüler*innen der Friedrich-Voith-Gemeinschaftsschule in Heidenheim Teil des zweieinhalbtägigen Bewerbungstrainings.

Der erste Tag startete gleich mit viel Motivation. Fast alle Teilnehmer*innen hatten schon konkrete Berufswünsche, sodass nach dem Kennenlernen und den Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung relativ schnell mit den Vorbereitungen für die beiden Drehtage begonnen werden konnte.

Am ersten Drehtag wurden Drehorte für die Darstellung der Berufswünsche abgeklärt, O-Töne aufgenommen und der Einstiegsclip abgedreht. Letzterer fand auf der Schulbühne statt. Ein Schüler war sogar bereit, für sein Bewerbungsvideo bis weit nach Schulschluss zu bleiben und bis zum Ende motiviert mitzuarbeiten.

Der zweite Drehtag drehte sich rund um die Aufnahme der Hobbys, zu denen unter anderem Schwimmen, Kampfsport und Fußball zählten. Außerdem wurde Videomaterial, welches zur Unterstützung von Aussagen zu Fähigkeiten, Praktika etc. benötigt wird, abgedreht. Dazu gehörten zum Beispiel Löten und Erfahrungen in Bürotätigkeiten und Beratung. Eine Schülerin nahm ihren Bewerbungsclip bei einem Optiker auf, bei dem sie zuvor bereits ein Praktikum absolviert hatte.

Die Schüler*innen waren mit viel Begeisterung beim Projekt dabei und können stolz auf ihre gelungenen Videos sein, die ihnen sicher bei der Bewerbung um ihren Traumberuf weiterhelfen.

Jul
13
2016

Emil-Dörle Werkrealschule Herbolzheim

blogÜber eine Seite des Kultusministeriums war die Klassenlehrerin der Teilnehmer auf das Projekt aufmerksam geworden. Daraufhin kündigten neun Schüler aus der Klasse der Lehrerin und eine Schülerin aus der Parallelklasse ihre Teilnahme an. Schließlich waren es dann aufgrund einer Krankmeldung leider doch nur 9 Schülerinnen und Schüler, die am zweitägigen Projekt teilnahmen. Da alle schon Berufserfahrungen in zwei bis vier Praktika gesammelt hatten, wusste ein Großteil der Schüler schon ihren Berufswunsch. Erst gab es Startschwierigkeiten aufgrund einer Verspätung der Verkehrsmittel, doch dann liefen die Vorbereitungen für die Drehtage sehr motiviert und erfolgreich. Außerdem war der Umgang innerhalb der Klasse sehr offen und die Kritik ehrlich und konstruktiv, was für eine achte Klasse nicht immer selbstverständlich ist.
Neben einem Warm-up und der Aufnahme der Anfangsbilder standen am ersten Drehtag auch die Einzelgespräche auf dem Programm, die die Schüler zur sprachlichen Verbesserung oder auch zur Reflektion ihrer Berufswünsche nutzten. Außerdem brachten sie sich auch in die Organisation und Vorbereitung zum Dreh ein und besprachen untereinander, wer was mitbringt. Bei den Aufnahmen der Aktivitäten am zweiten Drehtag machte das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung, aber mit Hilfe der Teilnehmer wurden schnell Alternativen gefunden.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Engagement und viel Motivation. Auch wenn letztere zwischendurch mal fehlte, war immer jemand bereit, zusammen mit den Referenten der LKJ, die anderen Teilnehmer wieder zum Mitdenken und Mitmachen anzuregen.

Jul
8
2016

Ludwig-Erhard-Schule Pforzheim

blogFast wäre das zweieinhalbtägige Projekt an der Ludwig-Erhard-Schule in Pforzheim schon zu Beginn ins Wasser gefallen. Denn ein paar Teilnehmer erschienen aufgrund außerschulischer Gegebenheiten nicht. Zum Glück sprangen Schüler spontan ein, sodass das Projekt dann doch stattfinden konnte. Allerdings galt es nun erstmal den unterschiedlichen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler über das Projekt anzugleichen, wodurch etwas Zeit verloren ging.

Am ersten Drehtag lief dann alles nach Plan und es konnten die ersten Einstellungen und auch die Schlussbilder eingefangen werden. Die Schüler wurden am zweiten Drehtag in den verschiedenen Wunschberufen und auch ihren Hobbys gefilmt. So wurde ein Notfall im Auto simuliert, Fußball gespielt, im Büro und Bistro gearbeitet, eine Uhr beim Juwelier verkauft, mit dem Motorroller gefahren und O-Töne im Klassenzimmer gedreht. Außerdem setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals genau mit ihrem zukünftigen beruflichen Lebensweg auseinander und wurden auch optimal für das zukünftige Bewerbungsgespräch vorbereitet.
So wurde trotz kleinen Startschwierigkeiten doch noch ein erfolgreiches Projekt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich sehr dankbar gezeigt haben.

 

Jun
24
2016

Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart

Für BlogZehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Helene-Fernau-Horn-Schule für Schüler mit einer Sprachbehindertung in Stuttgart standen vor einer seltenen Herausforderung des diesjährigen Sommers: sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf ihr Bewerbungsprojekt zu konzentrieren. Trotz der Hitze waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Freude bei der Arbeit. Da sie sich im Vorfeld bereits sehr gut vorbereitet und konkrete Ideen entwickelt hatten, konnten am ersten Drehtag neben Opener und Schlussbildern am Max-Eyth-See auch Aufnahmen einzelner oder mehrerer Schülerinnen und Schüler beim Backen, Skateboardfahren oder Gärtnern im Schulgarten gemacht werden. Eine Schülerin setzte ihren Berufswunsch „Medizinische Fachangestellte“ bildlich um, indem sie beim Zähneputzen gefilmt wurde. Der zweite Tag des Bewerbungsprojekts war dann der Produktion der O-Töne gewidmet. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in den Drehpausen gut betreut waren – so recherchierten sie zum Beispiel zu ihren Berufswünschen im Internet oder übten englische Konversationen – sorgte auch dafür, dass alle Beteiligten am Ende rundum zufrieden auf das Bewerbungsprojekt zurückblicken konnten.