Jul
14
2017

Fritz-Ulrich-Schule Heilbronn

Heilbronn blogDie meisten der Schüler*innen der Klasse 9 der Fritz-Ulrich-Schule Heilbronn waren bezüglich ihrer Berufswahl eher noch unentschieden und freuten sich auf das Bewerbungstraining „Von Standby auf Aktiv“. Nach einem ersten Vorbereitungstag mit vielfältigen Übungen, war der erste Drehtag leider verregnet. So wurde umgeplant und die Hobbys wie Fußball, Joggen oder Freunde und auch Fähigkeiten und Talente wie Zeichnen, Präsentieren oder Streitschlichten wurden am zweiten Tag gedreht. Sechs der zehn Schüler*innen waren fußballbegeistert und hatten großen Spaß miteinander. In den O-Tönen präsentierte jede*r Einzelne ihre/seine zuvor ausgearbeiteten Stärken. Die Jugendlichen freuen sich schon auf die fertige Clips und darauf, diese ihren Bewerbungen beizulegen.

Feedback der Teilnehmer*innen

„Mir hat alles an dem Projekt gefallen“

„Mir hat es Spaß gemacht, auch Neues dazu zu lernen“

„Es war sehr professionell“

Jun
27
2017

Gemeinschaftsschule Ilsfeld

Ilsfeld blogDie Schüler*innen der Klassenstufe 8 der Gemeinschaftsschule in Ilsfeld waren sehr motiviert. Der erste halbe Tag wurde zum Kennenlernen, zur Selbst- und Fremdwahrnehmung und zur Vorbereitung für die nachfolgenden Drehtage genutzt. Die zwei Drehtage fanden an dieser Schule an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Gedreht wurden am zweiten Tag fast alle Bilder, die man zum Unterlegen für die O-Töne brauchte. Beispielsweise verschiedene Hobbys (Schwimmen, Singen, Akkordeon…) oder Videomaterial, welches zur Unterstützung von Aussagen zu Fähigkeiten, Praktika etc. benötigt wurde (Draht biegen, mit Kindern spielen, Fahrrad reparieren). Ein Schüler äußerte zu Beginn, dass er Angst vor der Kamera habe und nicht vor ihr sprechen könne – doch er meisterte diese Herausforderung! Eine Schülerin drehte mit ihren eigenen Hunden, die dann auch den Rest der Zeit in der Schule mit dabei waren und alle rundherum erfreuten.

Feedback der Teilnehmer*innen

„Gut, dass überhaupt solche Videos gemacht werden“

„Das Projekt sollte man jedes Jahr machen, aber nur mit uns“

„Coole Erfahrung“

Apr
26
2017

Realschule Frommern

Balingen BlogAuch in Balingen widmete sich der erste Tag dem Kennenlernen in verschiedener Hinsicht – es geht um die Arbeitsweise und die Inhalte des Projekts, vor allem aber um die Teilnehmer*innen selbst, die sich durch verschiedene Wahrnehmungs- und soziometrische Übungen in neuen Zusammenhängen erleben können.
Alle Teilnehmer*innen waren hier mit viel Spaß, Kritikfähigkeit und guter Beobachtungsgabe dabei. Ein weiteres Ziel neben der Vorbereitung der Teilnehmer*innen ist, relevante Inhalte für den eigenen Clip zu erarbeiten. Im Freizeitbereich war allen Teilnehmer*innen sofort klar, um was es in ihrem Clip gehen soll und die Bandbreite und die Möglichkeiten waren hier groß. Neben Fußball, waren es Fitnesstraining, Tennis, Rettungsschwimmen und Engagement im Jugendrotkreuz, aber auch künstlerische Bereiche wie Klarinette spielen, Tanzen und Zeichnen.

Der erste Drehtag startete nach Vorstellungsrunde und warm- up mit Aufnahmen für das Anfangsbild. Hier kann, noch ganz ohne Druck etwas zu sagen, der Blick in die Kamera geübt werden. Mit Geschick und Interesse waren die Wartenden bereit sich als Kameraassistenten zu engagieren und hielten den Aufheller, um ihre Mitschüler in besseres Licht zu bringen.
Während der Einzelgespräche zur Vorbereitung des Tons liefen zeitgleich erste Dreharbeiten im Hobbybereich wie Rettungsschwimmen mit Abschleppen einer Person und Tauchen in der schulischen Schwimmhalle oder Demonstration einer Erstversorgung eines Kranken. Auch im Bereich der beruflichen Interessen entstanden spannende Aufnahmen: So zeigte etwa ein Teilnehmer seine Eignung für den Beruf des technischen Zeichners anhand einer mitgebrachten technischen Zeichnung, die er fertig stellte.

Hervorzuheben ist für den zweiten Drehtag das Engagement zweier Teilnehmer*innen, die im Bereich Kleinkindpädagogik eine Ausbildung beginnen wollen und die es tatsächlich dank ihre großes Engagements schafften, Kinder (und deren Eltern) dafür zu gewinnen, als Statist*innen in ihrem Clip mitzuwirken.

Feedback der Teilnehmer*innen

„Ich fand die 3 Tage richtig gut, ich habe auch viel gelernt, wie solche Filme gedreht werden. Ein bisschen anstrengend war es schon, aber hat Spaß gemacht.“

„Ich bin froh, dass ich die Chance hatte teilzunehmen. Ich denke, dass hilft mir auch bei einer Bewerbung.“

„Ich habe ganz neue Seiten an mir kennen gelernt.“

Apr
26
2017

Pestalozzischule Sandhausen

Sandhausen BlogAm ersten Tag schauten die Schüler*innen des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Förderschwerpunkt Lernen zunächst zwei filmische Berichte über das Projekt an. Nach kurzer Besprechung ging es dann um die Erstellung eines Stärke-Profils, unabdingbar, um Material zu sammeln, um was es in den Film-Portraits der Schüler*innen inhaltlich gehen kann. Die gesammelten Ergebnisse wurden dann zu konkreten Überlegungen für den Clip. Herausforderung für viele war, sich dann aktiv für die nächsten beiden Drehtage nach Drehorten umzuschauen. So war immerhin geplant, im Altenheim, im Kindergarten, im Klamottengeschäft oder im Lebensmitteleinzelhandel zu drehen. Mit seinem Anliegen für seinen eigenen Bewerbungsfilm an ein Unternehmen heranzutreten war für einige eine große Herausforderung.

Tatsächlich gab es dann eine Drehgenehmigung im Lebensmitteleinzelhandel. Gleich mehrere Schüler*innen hatten dadurch dann am ersten Drehtag schon sehr aussagekräftige Bilder im Kasten. Während der zwei Drehtage ging es dann auch zu einer Tankstelle mit Waschanlage, hier wurden Bilder für den Berufswunsch Fahrzeugpfleger eingefangen. Das Auto der Klassenlehrerin durfte für diverse Einstellungen genutzt werden. Ferner ging es auf den Rasenplatz eines nahen Fußballvereins und auf die Tartanbahn dort. Aber auch die Wand in der Lehrerumkleide bekam im Zuge des Projekts einen neuen Anstrich, der Schulchor sang „We are the world“ und in der Schulküche wurde gekocht.

Apr
24
2017

Fürstabt-Gerbert-Schule St. Blasien

P1030137Die Fürstabt-Gerbert-Schule nahm das erste Mal am Projekt teil.

Gleich zu Beginn bemerkten die LKJ-Referentinnen Beate Duvenhorst und Katrin Becker den positiven Umgang der zehn Jugendlichen untereinander, der geprägt war von Unterstützung, großer Ehrlichkeit und Wertschätzung gegenüber den anderen und eigenem Selbstbewusstsein.

An den insgesamt drei Projekttagen wurden sie zudem überzeugt von der großen Motivation der Teilnehmer*innen.

Ungefähr die Hälfte der Jugendlichen wusste schon recht sicher, für welche Berufsrichtung sie sich am meisten interessieren, die andere Hälfte war noch offen in ihrer Entscheidung, konnte aber bereits wichtige Kriterien ihrer Berufswahl nennen.

Fast alle Jugendlichen waren in ihrer Freizeit sehr aktiv und engagiert und so musste für den Dreh eine Auswahl getroffen werden, was sich davon im Bild umsetzen lässt. Beispielsweise wurden Schülerinnen beim Tennis spielen gezeigt. Diese trafen sich in eigener Initiative sogar schon früh morgens, um sich gemeinsam einzuspielen! Genauso selbstverständlich hatten zwei andere Teilnehmerinnen mit ihrer Tanzlehrerin telefoniert, um zu fragen ob ein Dreh in der Trainingsstunde am frühen Abend möglich sei, was die gerne zusagte. Vier Jungs spielten trotz strömendem Regen, ohne jedes Zögern eine Runde Fußball, ein Teilnehmer erfragte beim Hausmeister, ob er auf der Schulbaustelle drehen dürfe, um so in seinem Film zu zeigen, dass er zupacken kann!

Das LKJ-Team war beeindruckt von so viel Engagement und entsprechend liefen die Dreharbeiten zügig, mit schönen Ergebnissen, entspannt und mit viel Spaß.

Die Badische Zeitung berichtete am 30. Mai über das Projekt. Den Bericht als pdf gibt es hier.

Feedback der Teilnehmer*innen

Besonders hat mir an dem Projekt gefallen, dass ich jetzt über meine Mitschüler ganz Neues erfahren habe und sie jetzt besser kenne.“

„Mir hat gefallen, dass wir viel selber machen durften und auch vieles selbst entscheiden durften.“

„Die beiden Frauen haben sehr gut erzählt und gearbeitet.“

„Das Zusammenarbeiten und das Aufnehmen hat mir gefallen.“

 

Dez
20
2016

Gustav-Schönleber-Schule Bietigheim-Bissingen

Blog BietigheimAn der Gustav-Schönleber-Schule in Bietigheim-Bissingen wurde das Projektjahr 2016 abgeschlossen. Bei der Schule handelt es sich um ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen. Das Projekt startete zunächst mit einer Außergewöhnlichkeit: Da die Klasse aus 12 Schüler*innen besteht anstatt den normalerweise 10 Teilnehmer*innen, organisierte und finanzierte die Schule einen zusätzlichen Halbtag, damit die Zeit zum Drehen ausreichte. Acht Schüler und vier Schülerinnen hat die neunte Klasse; alle zwischen 14 und 16 Jahre alt.

Als Vorbereitung für die Drehtage machten die Schüler*innen zunächst Übungen zu Auftreten, Stimme, Gruppenzusammenhalt und sie stellten ihre Berufs-/ Zukunftswünsche vor. Am ersten Drehtag wurden die Anfänge der Bewerbungsclips gefilmt und anschließend ging es weiter mit den handwerklichen und sportlichen Inhalten. Da viele der Schüler*innen noch keine genauen Zukunftsvorstellungen hatten, fanden die Dreharbeiten oft in der Turnhalle, der Schulküche oder der Schülerfirma „Pimp my Bike“ statt.

Am zweiten Drehtag wurde gebastelt, gezeichnet, getanzt, gebacken. Alle Teilnehmer*innen versuchten weiter, möglichst breit abzudecken, was sie können, was sie interessiert und was sie ausmacht, damit ein ganzheitliches Portrait von ihnen entsteht. Der letzte Tag wurde in der Berufsschule verbracht. In der berufsnahen Umgebung war es passend die Zukunftswege der Schüler*innen abzudrehen. Mittags gingen die Clips dann in die Postproduktion, aus der die finalen 12 Bewerbungsvideos hervorgingen.

Ein Schüler schloss die Woche mit folgenden Worten zusammenfassend ab: „Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet und es ist sehr professionell geworden!“.

Dez
16
2016

Bertha-Benz-Realschule Wiesloch

Blog WieslochAm Projekt nahmen die sechs Jungs und ein Mädchen der Vorbereitungsklasse und zwei Neuntklässler der Bertha-Benz-Realschule in Wiesloch teil. Eine weitere Teilnehmerin hatte sich am ersten Tag abgemeldet und es konnte für den Platz kurzfristig kein Nachrücker gefunden werden. Alle Schüler*innen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Bei den Teilnehmer*innen aus der Vorbereitungsklasse handelt es sich um Geflüchtete, die seit ca. einem Jahr in Deutschland sind und deren Deutschkenntnisse auf unterschiedlichen Niveaus sind.
Um herauszufinden, in wieweit sprachliche Verständigung möglich ist, wurden zunächst erstmal verschiedene Übungen und Spiele durchgeführt. Die Schüler*innen sollten sich beispielsweise in der Reihenfolge ihres Geburtsmonats aufstellen, genannte Begriffe darstellen oder den Sitznachbarn vorstellen, was auch schon dem gegenseitigen kennen lernen diente. Alle konnten sich gut verständigen und bei Schwierigkeiten, fragten die Schüler*innen sofort nach oder halfen sich auch gegenseitig.

In den folgenden beiden Tagen ging es nun darum, die Aufnahmen für den Bewerbungsclip zu drehen. Für den ersten Drehtag waren vor allem Aufnahmen zu Freizeitaktivitäten geplant. Bei allen Jungen ging es dabei vor allem in die sportliche Richtung. Sie stellten ihre körperliche Fitness beim Fußball, Basketball, Geräteparcourlauf oder Klimmzügen mit Begeisterung unter Beweis. Außerdem wurde Schach gespielt, gelesen und gemalt.
Parallel zu den Filmaufnahmen liefen in Einzelgesprächen weitere Vorbereitungen zum Ton, die im Anschluss bereits aufgenommen werden konnten, ebenso wie der erste Take zu beruflichen Interessen der Neuntklässler.

Am zweiten Drehtag ging es für die meisten darum beruflich relevante Fähigkeiten vor der Kamera zu präsentieren und die noch fehlenden Töne aufzunehmen. Es wurde handwerklich gearbeitet und über das Berufsfeld der Polizei recherchiert. Das einzige Mädchen stellte ihr Interesse am medizinischen Bereich und am Umgang mit Menschen dar. Um Team- und Organisationsfähigkeiten der Teilnehmer ins Bild zu bringen, wurde das Klassenprojekt der Vorbereitungsklasse, der Bau eines Grillplatzes im Schulgarten, gefilmt. Die Tonaufnahmen forderten von allen viel Konzentration, so dass zwischendrin kurze Übungen zum Lockern und einfach Spaß haben, gerne angenommen wurden.
Mit den Ergebnissen waren dann alle Jugendlichen sehr zufrieden und freuen sich, das Video bald ihrer Bewerbung beizulegen. Es war toll mit anzusehen, wie die beiden Klassen offen und interessiert aufeinander zugegangen sind.