Apr
26
2017

Realschule Frommern

Balingen BlogAuch in Balingen widmete sich der erste Tag dem Kennenlernen in verschiedener Hinsicht – es geht um die Arbeitsweise und die Inhalte des Projekts, vor allem aber um die Teilnehmer*innen selbst, die sich durch verschiedene Wahrnehmungs- und soziometrische Übungen in neuen Zusammenhängen erleben können.
Alle Teilnehmer*innen waren hier mit viel Spaß, Kritikfähigkeit und guter Beobachtungsgabe dabei. Ein weiteres Ziel neben der Vorbereitung der Teilnehmer*innen ist, relevante Inhalte für den eigenen Clip zu erarbeiten. Im Freizeitbereich war allen Teilnehmer*innen sofort klar, um was es in ihrem Clip gehen soll und die Bandbreite und die Möglichkeiten waren hier groß. Neben Fußball, waren es Fitnesstraining, Tennis, Rettungsschwimmen und Engagement im Jugendrotkreuz, aber auch künstlerische Bereiche wie Klarinette spielen, Tanzen und Zeichnen.

Der erste Drehtag startete nach Vorstellungsrunde und warm- up mit Aufnahmen für das Anfangsbild. Hier kann, noch ganz ohne Druck etwas zu sagen, der Blick in die Kamera geübt werden. Mit Geschick und Interesse waren die Wartenden bereit sich als Kameraassistenten zu engagieren und hielten den Aufheller, um ihre Mitschüler in besseres Licht zu bringen.
Während der Einzelgespräche zur Vorbereitung des Tons liefen zeitgleich erste Dreharbeiten im Hobbybereich wie Rettungsschwimmen mit Abschleppen einer Person und Tauchen in der schulischen Schwimmhalle oder Demonstration einer Erstversorgung eines Kranken. Auch im Bereich der beruflichen Interessen entstanden spannende Aufnahmen: So zeigte etwa ein Teilnehmer seine Eignung für den Beruf des technischen Zeichners anhand einer mitgebrachten technischen Zeichnung, die er fertig stellte.

Hervorzuheben ist für den zweiten Drehtag das Engagement zweier Teilnehmer*innen, die im Bereich Kleinkindpädagogik eine Ausbildung beginnen wollen und die es tatsächlich dank ihre großes Engagements schafften, Kinder (und deren Eltern) dafür zu gewinnen, als Statist*innen in ihrem Clip mitzuwirken.

Feedback der Teilnehmer*innen

„Ich fand die 3 Tage richtig gut, ich habe auch viel gelernt, wie solche Filme gedreht werden. Ein bisschen anstrengend war es schon, aber hat Spaß gemacht.“

„Ich bin froh, dass ich die Chance hatte teilzunehmen. Ich denke, dass hilft mir auch bei einer Bewerbung.“

„Ich habe ganz neue Seiten an mir kennen gelernt.“

Apr
26
2017

Pestalozzischule Sandhausen

Sandhausen BlogAm ersten Tag schauten die Schüler*innen des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Förderschwerpunkt Lernen zunächst zwei filmische Berichte über das Projekt an. Nach kurzer Besprechung ging es dann um die Erstellung eines Stärke-Profils, unabdingbar, um Material zu sammeln, um was es in den Film-Portraits der Schüler*innen inhaltlich gehen kann. Die gesammelten Ergebnisse wurden dann zu konkreten Überlegungen für den Clip. Herausforderung für viele war, sich dann aktiv für die nächsten beiden Drehtage nach Drehorten umzuschauen. So war immerhin geplant, im Altenheim, im Kindergarten, im Klamottengeschäft oder im Lebensmitteleinzelhandel zu drehen. Mit seinem Anliegen für seinen eigenen Bewerbungsfilm an ein Unternehmen heranzutreten war für einige eine große Herausforderung.

Tatsächlich gab es dann eine Drehgenehmigung im Lebensmitteleinzelhandel. Gleich mehrere Schüler*innen hatten dadurch dann am ersten Drehtag schon sehr aussagekräftige Bilder im Kasten. Während der zwei Drehtage ging es dann auch zu einer Tankstelle mit Waschanlage, hier wurden Bilder für den Berufswunsch Fahrzeugpfleger eingefangen. Das Auto der Klassenlehrerin durfte für diverse Einstellungen genutzt werden. Ferner ging es auf den Rasenplatz eines nahen Fußballvereins und auf die Tartanbahn dort. Aber auch die Wand in der Lehrerumkleide bekam im Zuge des Projekts einen neuen Anstrich, der Schulchor sang „We are the world“ und in der Schulküche wurde gekocht.

Apr
24
2017

Fürstabt-Gerbert-Schule St. Blasien

P1030137Die Fürstabt-Gerbert-Schule nahm das erste Mal am Projekt teil.

Gleich zu Beginn bemerkten die LKJ-Referentinnen Beate Duvenhorst und Katrin Becker den positiven Umgang der zehn Jugendlichen untereinander, der geprägt war von Unterstützung, großer Ehrlichkeit und Wertschätzung gegenüber den anderen und eigenem Selbstbewusstsein.

An den insgesamt drei Projekttagen wurden sie zudem überzeugt von der großen Motivation der Teilnehmer*innen.

Ungefähr die Hälfte der Jugendlichen wusste schon recht sicher, für welche Berufsrichtung sie sich am meisten interessieren, die andere Hälfte war noch offen in ihrer Entscheidung, konnte aber bereits wichtige Kriterien ihrer Berufswahl nennen.

Fast alle Jugendlichen waren in ihrer Freizeit sehr aktiv und engagiert und so musste für den Dreh eine Auswahl getroffen werden, was sich davon im Bild umsetzen lässt. Beispielsweise wurden Schülerinnen beim Tennis spielen gezeigt. Diese trafen sich in eigener Initiative sogar schon früh morgens, um sich gemeinsam einzuspielen! Genauso selbstverständlich hatten zwei andere Teilnehmerinnen mit ihrer Tanzlehrerin telefoniert, um zu fragen ob ein Dreh in der Trainingsstunde am frühen Abend möglich sei, was die gerne zusagte. Vier Jungs spielten trotz strömendem Regen, ohne jedes Zögern eine Runde Fußball, ein Teilnehmer erfragte beim Hausmeister, ob er auf der Schulbaustelle drehen dürfe, um so in seinem Film zu zeigen, dass er zupacken kann!

Das LKJ-Team war beeindruckt von so viel Engagement und entsprechend liefen die Dreharbeiten zügig, mit schönen Ergebnissen, entspannt und mit viel Spaß.

Die Badische Zeitung berichtete am 30. Mai über das Projekt. Den Bericht als pdf gibt es hier.

Feedback der Teilnehmer*innen

Besonders hat mir an dem Projekt gefallen, dass ich jetzt über meine Mitschüler ganz Neues erfahren habe und sie jetzt besser kenne.“

„Mir hat gefallen, dass wir viel selber machen durften und auch vieles selbst entscheiden durften.“

„Die beiden Frauen haben sehr gut erzählt und gearbeitet.“

„Das Zusammenarbeiten und das Aufnehmen hat mir gefallen.“

 

Dez
20
2016

Gustav-Schönleber-Schule Bietigheim-Bissingen

Blog BietigheimAn der Gustav-Schönleber-Schule in Bietigheim-Bissingen wurde das Projektjahr 2016 abgeschlossen. Bei der Schule handelt es sich um ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen. Das Projekt startete zunächst mit einer Außergewöhnlichkeit: Da die Klasse aus 12 Schüler*innen besteht anstatt den normalerweise 10 Teilnehmer*innen, organisierte und finanzierte die Schule einen zusätzlichen Halbtag, damit die Zeit zum Drehen ausreichte. Acht Schüler und vier Schülerinnen hat die neunte Klasse; alle zwischen 14 und 16 Jahre alt.

Als Vorbereitung für die Drehtage machten die Schüler*innen zunächst Übungen zu Auftreten, Stimme, Gruppenzusammenhalt und sie stellten ihre Berufs-/ Zukunftswünsche vor. Am ersten Drehtag wurden die Anfänge der Bewerbungsclips gefilmt und anschließend ging es weiter mit den handwerklichen und sportlichen Inhalten. Da viele der Schüler*innen noch keine genauen Zukunftsvorstellungen hatten, fanden die Dreharbeiten oft in der Turnhalle, der Schulküche oder der Schülerfirma „Pimp my Bike“ statt.

Am zweiten Drehtag wurde gebastelt, gezeichnet, getanzt, gebacken. Alle Teilnehmer*innen versuchten weiter, möglichst breit abzudecken, was sie können, was sie interessiert und was sie ausmacht, damit ein ganzheitliches Portrait von ihnen entsteht. Der letzte Tag wurde in der Berufsschule verbracht. In der berufsnahen Umgebung war es passend die Zukunftswege der Schüler*innen abzudrehen. Mittags gingen die Clips dann in die Postproduktion, aus der die finalen 12 Bewerbungsvideos hervorgingen.

Ein Schüler schloss die Woche mit folgenden Worten zusammenfassend ab: „Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet und es ist sehr professionell geworden!“.

Dez
16
2016

Bertha-Benz-Realschule Wiesloch

Blog WieslochAm Projekt nahmen die sechs Jungs und ein Mädchen der Vorbereitungsklasse und zwei Neuntklässler der Bertha-Benz-Realschule in Wiesloch teil. Eine weitere Teilnehmerin hatte sich am ersten Tag abgemeldet und es konnte für den Platz kurzfristig kein Nachrücker gefunden werden. Alle Schüler*innen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Bei den Teilnehmer*innen aus der Vorbereitungsklasse handelt es sich um Geflüchtete, die seit ca. einem Jahr in Deutschland sind und deren Deutschkenntnisse auf unterschiedlichen Niveaus sind.
Um herauszufinden, in wieweit sprachliche Verständigung möglich ist, wurden zunächst erstmal verschiedene Übungen und Spiele durchgeführt. Die Schüler*innen sollten sich beispielsweise in der Reihenfolge ihres Geburtsmonats aufstellen, genannte Begriffe darstellen oder den Sitznachbarn vorstellen, was auch schon dem gegenseitigen kennen lernen diente. Alle konnten sich gut verständigen und bei Schwierigkeiten, fragten die Schüler*innen sofort nach oder halfen sich auch gegenseitig.

In den folgenden beiden Tagen ging es nun darum, die Aufnahmen für den Bewerbungsclip zu drehen. Für den ersten Drehtag waren vor allem Aufnahmen zu Freizeitaktivitäten geplant. Bei allen Jungen ging es dabei vor allem in die sportliche Richtung. Sie stellten ihre körperliche Fitness beim Fußball, Basketball, Geräteparcourlauf oder Klimmzügen mit Begeisterung unter Beweis. Außerdem wurde Schach gespielt, gelesen und gemalt.
Parallel zu den Filmaufnahmen liefen in Einzelgesprächen weitere Vorbereitungen zum Ton, die im Anschluss bereits aufgenommen werden konnten, ebenso wie der erste Take zu beruflichen Interessen der Neuntklässler.

Am zweiten Drehtag ging es für die meisten darum beruflich relevante Fähigkeiten vor der Kamera zu präsentieren und die noch fehlenden Töne aufzunehmen. Es wurde handwerklich gearbeitet und über das Berufsfeld der Polizei recherchiert. Das einzige Mädchen stellte ihr Interesse am medizinischen Bereich und am Umgang mit Menschen dar. Um Team- und Organisationsfähigkeiten der Teilnehmer ins Bild zu bringen, wurde das Klassenprojekt der Vorbereitungsklasse, der Bau eines Grillplatzes im Schulgarten, gefilmt. Die Tonaufnahmen forderten von allen viel Konzentration, so dass zwischendrin kurze Übungen zum Lockern und einfach Spaß haben, gerne angenommen wurden.
Mit den Ergebnissen waren dann alle Jugendlichen sehr zufrieden und freuen sich, das Video bald ihrer Bewerbung beizulegen. Es war toll mit anzusehen, wie die beiden Klassen offen und interessiert aufeinander zugegangen sind.

Nov
28
2016

Weiherbachschule Aichtal-Grötzingen

p1020881Die Weiherbachschule ist eine der wenigen verbliebenen Hauptschulen in Baden-Württemberg und wird nächstes Schuljahr nur noch als Grundschule weitergeführt werden. Schüler*innen der Klassen 8 und 9 hatten sich für das Projekt angemeldet, zehn davon konnten am Projekt teilnehmen: acht Jungs und zwei Mädchen mit 7 verschiedenen Nationalitäten. Alle Teilnehmer*innen hatten durch schulische Praktika erste Berufserfahrungen und waren sich recht sicher, welche Berufsrichtung sie zurzeit anstreben.

Bei den Schüler*innen war von Beginn an eine erwartungsvoll freudige Spannung zu spüren. Entsprechend motiviert ließen sich die Teilnehmer*innen auf Übungen zur Wahrnehmung, Haltung und Sprechen und auf kleine darstellerische Aufgaben ein, mit Spaß und teilweise mit erkennbarem Talent! Auffallend war in der Gesamtgruppe die gegenseitige Akzeptanz trotz individueller Unterschiede und dass alle Teilnehmer*innen auch vor der Gruppe von Anfang an laut sprechen konnten.

An den beiden darauffolgenden Tagen entstanden Aufnahmen zu Hobbies, wie Fußballspielen, Basketballspielen, Kickboxen, Hip- Hop Tanzen und Joggen.

Es ist Teil des Projekts, dass die Schüler*innen sich nach Möglichkeiten und mit individueller Unterstützung selbst für ihren Dreh engagieren. Dabei bekommen sie die Aufgabe, sich zu überlegen welche beruflichen Fertigkeiten und Interessen sie im Clip auf welche Weise zeigen wollen und nach Möglichkeit sollen sie dafür selbst geeignete Räume, Material und evtl. notwendige Beteiligte oder Helfer organisieren. Das klappte hier sehr gut! Werkstücke wurden besorgt, Teig zuhause zurbereitet und das Sekretariat für die Dreharbeiten organisiert.

Feedback zum Projekt

„Die Leute waren super und es war lustig.“

„Vor der Kamera zu sitzen hat mir gefallen.“

„Die Zeiten, die Leute, die gekommen sind, wie alles organisiert war, war auch ganz toll.“

„Es hat mir Spaß gemacht“

Wir alle sind sehr begeistert, wie das Projekt durchgeführt wurde. Die Schüler haben tolle Erfahrungen machen können.“ (Klassenbetreuer)

Okt
14
2016

Freidrich-Voith-Schule Heidenheim

imgp4189Im Oktober waren zehn Schüler*innen der Friedrich-Voith-Gemeinschaftsschule in Heidenheim Teil des zweieinhalbtägigen Bewerbungstrainings.

Der erste Tag startete gleich mit viel Motivation. Fast alle Teilnehmer*innen hatten schon konkrete Berufswünsche, sodass nach dem Kennenlernen und den Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung relativ schnell mit den Vorbereitungen für die beiden Drehtage begonnen werden konnte.

Am ersten Drehtag wurden Drehorte für die Darstellung der Berufswünsche abgeklärt, O-Töne aufgenommen und der Einstiegsclip abgedreht. Letzterer fand auf der Schulbühne statt. Ein Schüler war sogar bereit, für sein Bewerbungsvideo bis weit nach Schulschluss zu bleiben und bis zum Ende motiviert mitzuarbeiten.

Der zweite Drehtag drehte sich rund um die Aufnahme der Hobbys, zu denen unter anderem Schwimmen, Kampfsport und Fußball zählten. Außerdem wurde Videomaterial, welches zur Unterstützung von Aussagen zu Fähigkeiten, Praktika etc. benötigt wird, abgedreht. Dazu gehörten zum Beispiel Löten und Erfahrungen in Bürotätigkeiten und Beratung. Eine Schülerin nahm ihren Bewerbungsclip bei einem Optiker auf, bei dem sie zuvor bereits ein Praktikum absolviert hatte.

Die Schüler*innen waren mit viel Begeisterung beim Projekt dabei und können stolz auf ihre gelungenen Videos sein, die ihnen sicher bei der Bewerbung um ihren Traumberuf weiterhelfen.