Jun
24
2016

Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart

Für BlogZehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Helene-Fernau-Horn-Schule für Schüler mit einer Sprachbehindertung in Stuttgart standen vor einer seltenen Herausforderung des diesjährigen Sommers: sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf ihr Bewerbungsprojekt zu konzentrieren. Trotz der Hitze waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Freude bei der Arbeit. Da sie sich im Vorfeld bereits sehr gut vorbereitet und konkrete Ideen entwickelt hatten, konnten am ersten Drehtag neben Opener und Schlussbildern am Max-Eyth-See auch Aufnahmen einzelner oder mehrerer Schülerinnen und Schüler beim Backen, Skateboardfahren oder Gärtnern im Schulgarten gemacht werden. Eine Schülerin setzte ihren Berufswunsch „Medizinische Fachangestellte“ bildlich um, indem sie beim Zähneputzen gefilmt wurde. Der zweite Tag des Bewerbungsprojekts war dann der Produktion der O-Töne gewidmet. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in den Drehpausen gut betreut waren – so recherchierten sie zum Beispiel zu ihren Berufswünschen im Internet oder übten englische Konversationen – sorgte auch dafür, dass alle Beteiligten am Ende rundum zufrieden auf das Bewerbungsprojekt zurückblicken konnten.

Mai
11
2016

Berger Schule Stuttgart

Berg Schule BlogDie komplette neunte Klasse der einzügigen Förderschule in Stuttgart-Ost nahm im Mai am Bewerbungstraining teil. Obwohl alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld schon Berufspraktika absolviert hatten, war anfangs das Formulieren eines konkreten Berufswunsches teilweise noch eine Herausforderung. Trotzdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Beginn an mit viel Eifer bei der Sache. Nach ersten Aufgaben zur Wahrnehmung von Raum, Körper und Stimme ging es schon bald an die Ton- und Bildaufnahmen. Aufgrund des umfangreichen Ganztagsangebots der Schule, darunter Capoeira, Theater, Radio und Yoga, war es kein Problem, geeignetes Bildmaterial für die Bewerbungsclips zu finden. Flexibilität, aber auch Durchhaltevermögen waren gefragt, wenn es darum ging, Fachräume zu organisieren, Fachlehrer einzubinden oder den Drehplan entsprechend umzuändern. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse arbeiteten dabei zuverlässig, engagiert und mit viel Freude beim Projekt mit und unterstützten einander auch bei den Vorbereitungen. So war ein sehr lebendiges Arbeiten in großer Vielfalt möglich.

Apr
29
2016

Zweiter Pilot-Workshop mit jungen Flüchtlingen in Waldshut

BlogEin bewegendes und intensives Projekt erlebte die komplette VAB-O-Klasse der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. 15 Schülerinnen und Schüler aus Syrien und Afrika im Alter von 17 bis 32 Jahren stellten sich der Aufgabe, im Rahmen des zweiten Pilotprojekts für junge Flüchtlinge an ihren Bewerbungsvideos zu arbeiten. Die Teilnehmenden verfügten bereits alle über eine schulische Ausbildung, hatten zum Teil Abitur, in ihrer Heimat bereits ein Studium begonnen oder schon mehrere Jahre in einem Beruf gearbeitet. Vor Beginn des Projekts hatten sie außerdem alle ein Berufspraktikum absolviert und konnten deshalb ihr Augenmerk vor allem darauf richten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und sich darauf vorzubereiten, wie ein Bewerbungsgespräch in Deutschland abläuft. Mit viel Motivation übten sie zunächst das Sprechen, Aussprache und Betonung ihrer Texte und machten sich dann voller Ehrgeiz an die Tonaufnahmen. Bei den Dreharbeiten am dritten Workshoptag wurden dann unter anderem zwei Teilnehmer an ihrem Praktikumsplatz in der Autowerkstatt und im Altenheim gefilmt, einer auch beim Fußballtraining. Die Referentinnen des Projekts mussten während des Projekts zwar gelegentlich kleinere Zwistigkeiten unter den Gruppenmitgliedern entschärfen, beobachteten aber auch eine große Energie, Motivation und Begeisterung bei allen Beteiligten. Dass die Klasse auch als Projektgruppe gut funktionierte, bewies nicht zuletzt das gemeinsame Zubereiten und Verspeisen von syrischen und afrikanischen Speisen, bei dem alle viel Spaß hatten.

Feedback der Schülerinnen und Schüler

„Danke für das Projekt und eure Zeit!“

„Ich bin glücklich, dass wir alle hier zusammen gearbeitet haben.“

„Alles war sehr gut. Katrin und Beate waren sehr nett und die Idee – das Projekt  – und wie wir arbeiten, waren super. Katrin und Beate akzeptieren unsere Ideen und arbeiten mit diesen Ideen.“

„Ich freue mich, dass die Syrer und Afrikaner zusammen kochen und essen. Alles war perfekt.“

„Das Projekt mit Beate und Katrin gefällt mir. Sie sind sehr freundlich und nett zu jedem. Sie helfen uns zu verstehen, was wir nicht aussprechen können. Sie helfen uns in der Küche, den Ort zu reinigen. Sie sind sehr gut zu allen. Beates Interview ist sehr gut und Katrins Film ist sehr gut. Ich liebe sie.“

Apr
13
2016

Pilotworkshop mit jungen Flüchtlingen in Reutlingen

Zum ersten Mal nahmen jugendliche Flüchtlinge am Bewerbungstraining „Von Standby auf Aktiv“ teil. Das Pilotprojekt in Reutlingen wurde von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gefördert und entstand in Kooperation mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie in Reutlingen. Die zehn Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren aus Syrien, Afghanistan und Eritrea waren über lange Fluchtwege nach Deutschland gekommen und leben zum großen Teil noch in Flüchtlingswohnheimen. Aktuell besuchen alle Integrations- und Sprachkurse, drei von ihnen bereits eine Vorbereitungsklasse. Aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse gestaltete sich die Vorstellung und Vorbereitung des Projekts zeitintensiv. Einige Teilnehmende wünschen sich für ihre Zukunft die Möglichkeit zu studieren oder ihr Studium fortzusetzen, anderen schwebt eine sportliche Karriere oder eine Ausbildung im Handwerk vor. Als Drehorte für die Videos dienten bei diesem Projekt unter anderem das Haus der Jugend, ein arabisches Geschäft, die Stadtbibliothek, der Stadtgarten und eine Küche im Jugendcafé, in der auch gemeinsam gekocht wurde. Alle Beteiligten waren sehr angetan von dem Projekt und waren mit viel Spaß bei der Sache. Neben einer angenehmen Unterbrechung des oft tristen Alltags im Wohnheim nahmen die jungen Geflüchteten vor allem ein Mehr an kultureller Verständigung, Integration und Selbstwertgefühl mit.

Mrz
22
2016

Albecker-Tor-Schule Langenau

Langenau BlogIn den Abschlussklassen und damit auch schon in der Bewerbungsphase waren die Projektteilnehmer der Albecker-Tor-Schule. Nachdem mit Unterstützung der Kontaktlehrerin Stärkenprofile und ein Drehplan erarbeitet wurden und geeignete Drehorte gefunden waren, wurden am zweiten Projekttag zunächst die Anfangs- und Schlussbilder der Videos aufgenommen. Da die Berufswünsche der Schüler vom Kunststofftechniker über den KFZ-Mechatroniker bis zu Erzieherin, Altenpflegerin und Malerin und Lackiererin reichten, waren auch die Drehorte ganz unterschiedlich: So wurde in der Schulküche und in der Sporthalle gedreht, aber auch im Technikraum und in einem Altenheim. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle wurden am zweiten Drehtag noch Videos in einer KFZ-Werkstatt und einem Mehrgenerationenhaus produziert. Persönlich und individuell wurden die Bewerbungsvideos auch durch die Hobbys der teilnehmenden Schüler, darunter Reiten und Longboardfahren, Unterwasserrugby und Trickschlittschuhfahren. Am Ende des Projekts lobte die Kontaktlehrerin, dass das Projektteam sich sehr gut auf jeden einzelnen Schüler eingestellt und auch eher zurückhaltende Schüler sehr motiviert habe.

Feedback der Schüler

„Das Projekt ist eine schöne und nutzvolle Sache, ich freue mich, dass ich mitmachen durfte.“

„Mir haben die Leute, das Filmteam und die Organisation sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht“

Feb
19
2016

Agnes von Hohenstaufen Schule Schwäbisch Gmünd

gmuendblog Zehn Schüler der Berufsfachschule mit dem Profil Gesundheit und Pflege arbeiteten im Februar an ihrem Bewerbungsprojekt. Da sie bereits gut vorbereitet waren, konnte der erste halbe Tag gleich für die Erstellung eines Raum-, Zeit- und Drehplans genutzt werden. Daneben formulierten die Teilnehmer ein Stärken-Profil, das an den Drehtagen mit Leben gefüllt werden sollte.  Die Berufswünsche der Schüler bewegten sich dabei überwiegend im Bereich von Pflege und Gesundheit. Drehorte für die Videos waren unter anderem ein Fitnessstudio, ein Pflege- und ein Musikraum, aber auch ein Rettungswagen, da eine Schülerin ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz arbeitet.  Als Herausforderung stellte sich am zweiten Drehtag die Suche nach einem schallisolierten Raum für die Aufnahme der O-Töne heraus, die letztlich im Treppenhaus der Schule aufgenommen wurden. Nach zweieinhalb intensiven Tagen, in denen die Selbstpräsentation im Mittelpunkt gestanden hatte, konnten die Beteiligten dann beim abschließenden Volleyballspiel entspannen.

Jan
29
2016

Michael-Ende-Schule Bad Schönborn

Schönborn klein BlogIm Januar 2016 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an dem zweieinhalbtägigen Projekt teil. Die meisten hatten bereits recht konkrete Vorstellungen ihrer beruflichen Ziele. An der Michael-Ende-Schule fand der Vorbereitungstag eine Woche vor Drehbeginn statt, so konnten die Drehinhalte in Ruhe vorbereitet werden. So wurden außergewöhnliche Drehorte organisiert, etwa in einem Reitstall und in einem Bogenschützenverein war bereits der Ofen im Vereinshaus angefeuert worden und der Vereinsvorstand erwartete das Team. Der erste Drehtag am 20. Januar verging wie im Fluge, dabei wurden Hobbys wie eben Bogenschießen und Reiten gedreht, es wurde Pizza gebacken und Klavier gespielt, aber auch Fußball war stark vertreten. Die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler war teilweise sehr gefordert, trotz unterschiedlicher Länge der Interviews wurde die Zeit gegen Ende jedoch gut eingehalten. Ein sehr gelungenes Projekt war es auch deshalb, da die geforderte Eigeninitiative seitens der Schüler von Beginn an voll angenommen wurde.

Feedback der Schüler

„Es war alles top.“

„Es hat mir einfach gut gefallen.“

„Mir hat gefallen, dass die Referenten so viel Geduld hatten.“