Nov
28
2016

Weiherbachschule Aichtal-Grötzingen

p1020881Die Weiherbachschule ist eine der wenigen verbliebenen Hauptschulen in Baden-Württemberg und wird nächstes Schuljahr nur noch als Grundschule weitergeführt werden. Schüler*innen der Klassen 8 und 9 hatten sich für das Projekt angemeldet, zehn davon konnten am Projekt teilnehmen: acht Jungs und zwei Mädchen mit 7 verschiedenen Nationalitäten. Alle Teilnehmer*innen hatten durch schulische Praktika erste Berufserfahrungen und waren sich recht sicher, welche Berufsrichtung sie zurzeit anstreben.

Bei den Schüler*innen war von Beginn an eine erwartungsvoll freudige Spannung zu spüren. Entsprechend motiviert ließen sich die Teilnehmer*innen auf Übungen zur Wahrnehmung, Haltung und Sprechen und auf kleine darstellerische Aufgaben ein, mit Spaß und teilweise mit erkennbarem Talent! Auffallend war in der Gesamtgruppe die gegenseitige Akzeptanz trotz individueller Unterschiede und dass alle Teilnehmer*innen auch vor der Gruppe von Anfang an laut sprechen konnten.

An den beiden darauffolgenden Tagen entstanden Aufnahmen zu Hobbies, wie Fußballspielen, Basketballspielen, Kickboxen, Hip- Hop Tanzen und Joggen.

Es ist Teil des Projekts, dass die Schüler*innen sich nach Möglichkeiten und mit individueller Unterstützung selbst für ihren Dreh engagieren. Dabei bekommen sie die Aufgabe, sich zu überlegen welche beruflichen Fertigkeiten und Interessen sie im Clip auf welche Weise zeigen wollen und nach Möglichkeit sollen sie dafür selbst geeignete Räume, Material und evtl. notwendige Beteiligte oder Helfer organisieren. Das klappte hier sehr gut! Werkstücke wurden besorgt, Teig zuhause zurbereitet und das Sekretariat für die Dreharbeiten organisiert.

Feedback zum Projekt

„Die Leute waren super und es war lustig.“

„Vor der Kamera zu sitzen hat mir gefallen.“

„Die Zeiten, die Leute, die gekommen sind, wie alles organisiert war, war auch ganz toll.“

„Es hat mir Spaß gemacht“

Wir alle sind sehr begeistert, wie das Projekt durchgeführt wurde. Die Schüler haben tolle Erfahrungen machen können.“ (Klassenbetreuer)

Okt
14
2016

Freidrich-Voith-Schule Heidenheim

imgp4189Im Oktober waren zehn Schüler*innen der Friedrich-Voith-Gemeinschaftsschule in Heidenheim Teil des zweieinhalbtägigen Bewerbungstrainings.

Der erste Tag startete gleich mit viel Motivation. Fast alle Teilnehmer*innen hatten schon konkrete Berufswünsche, sodass nach dem Kennenlernen und den Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung relativ schnell mit den Vorbereitungen für die beiden Drehtage begonnen werden konnte.

Am ersten Drehtag wurden Drehorte für die Darstellung der Berufswünsche abgeklärt, O-Töne aufgenommen und der Einstiegsclip abgedreht. Letzterer fand auf der Schulbühne statt. Ein Schüler war sogar bereit, für sein Bewerbungsvideo bis weit nach Schulschluss zu bleiben und bis zum Ende motiviert mitzuarbeiten.

Der zweite Drehtag drehte sich rund um die Aufnahme der Hobbys, zu denen unter anderem Schwimmen, Kampfsport und Fußball zählten. Außerdem wurde Videomaterial, welches zur Unterstützung von Aussagen zu Fähigkeiten, Praktika etc. benötigt wird, abgedreht. Dazu gehörten zum Beispiel Löten und Erfahrungen in Bürotätigkeiten und Beratung. Eine Schülerin nahm ihren Bewerbungsclip bei einem Optiker auf, bei dem sie zuvor bereits ein Praktikum absolviert hatte.

Die Schüler*innen waren mit viel Begeisterung beim Projekt dabei und können stolz auf ihre gelungenen Videos sein, die ihnen sicher bei der Bewerbung um ihren Traumberuf weiterhelfen.

Jul
13
2016

Emil-Dörle Werkrealschule Herbolzheim

blogÜber eine Seite des Kultusministeriums war die Klassenlehrerin der Teilnehmer auf das Projekt aufmerksam geworden. Daraufhin kündigten neun Schüler aus der Klasse der Lehrerin und eine Schülerin aus der Parallelklasse ihre Teilnahme an. Schließlich waren es dann aufgrund einer Krankmeldung leider doch nur 9 Schülerinnen und Schüler, die am zweitägigen Projekt teilnahmen. Da alle schon Berufserfahrungen in zwei bis vier Praktika gesammelt hatten, wusste ein Großteil der Schüler schon ihren Berufswunsch. Erst gab es Startschwierigkeiten aufgrund einer Verspätung der Verkehrsmittel, doch dann liefen die Vorbereitungen für die Drehtage sehr motiviert und erfolgreich. Außerdem war der Umgang innerhalb der Klasse sehr offen und die Kritik ehrlich und konstruktiv, was für eine achte Klasse nicht immer selbstverständlich ist.
Neben einem Warm-up und der Aufnahme der Anfangsbilder standen am ersten Drehtag auch die Einzelgespräche auf dem Programm, die die Schüler zur sprachlichen Verbesserung oder auch zur Reflektion ihrer Berufswünsche nutzten. Außerdem brachten sie sich auch in die Organisation und Vorbereitung zum Dreh ein und besprachen untereinander, wer was mitbringt. Bei den Aufnahmen der Aktivitäten am zweiten Drehtag machte das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung, aber mit Hilfe der Teilnehmer wurden schnell Alternativen gefunden.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Engagement und viel Motivation. Auch wenn letztere zwischendurch mal fehlte, war immer jemand bereit, zusammen mit den Referenten der LKJ, die anderen Teilnehmer wieder zum Mitdenken und Mitmachen anzuregen.

Jul
8
2016

Ludwig-Erhard-Schule Pforzheim

blogFast wäre das zweieinhalbtägige Projekt an der Ludwig-Erhard-Schule in Pforzheim schon zu Beginn ins Wasser gefallen. Denn ein paar Teilnehmer erschienen aufgrund außerschulischer Gegebenheiten nicht. Zum Glück sprangen Schüler spontan ein, sodass das Projekt dann doch stattfinden konnte. Allerdings galt es nun erstmal den unterschiedlichen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler über das Projekt anzugleichen, wodurch etwas Zeit verloren ging.

Am ersten Drehtag lief dann alles nach Plan und es konnten die ersten Einstellungen und auch die Schlussbilder eingefangen werden. Die Schüler wurden am zweiten Drehtag in den verschiedenen Wunschberufen und auch ihren Hobbys gefilmt. So wurde ein Notfall im Auto simuliert, Fußball gespielt, im Büro und Bistro gearbeitet, eine Uhr beim Juwelier verkauft, mit dem Motorroller gefahren und O-Töne im Klassenzimmer gedreht. Außerdem setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals genau mit ihrem zukünftigen beruflichen Lebensweg auseinander und wurden auch optimal für das zukünftige Bewerbungsgespräch vorbereitet.
So wurde trotz kleinen Startschwierigkeiten doch noch ein erfolgreiches Projekt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich sehr dankbar gezeigt haben.

 

Jun
24
2016

Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart

Für BlogZehn Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Helene-Fernau-Horn-Schule für Schüler mit einer Sprachbehindertung in Stuttgart standen vor einer seltenen Herausforderung des diesjährigen Sommers: sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf ihr Bewerbungsprojekt zu konzentrieren. Trotz der Hitze waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Freude bei der Arbeit. Da sie sich im Vorfeld bereits sehr gut vorbereitet und konkrete Ideen entwickelt hatten, konnten am ersten Drehtag neben Opener und Schlussbildern am Max-Eyth-See auch Aufnahmen einzelner oder mehrerer Schülerinnen und Schüler beim Backen, Skateboardfahren oder Gärtnern im Schulgarten gemacht werden. Eine Schülerin setzte ihren Berufswunsch „Medizinische Fachangestellte“ bildlich um, indem sie beim Zähneputzen gefilmt wurde. Der zweite Tag des Bewerbungsprojekts war dann der Produktion der O-Töne gewidmet. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in den Drehpausen gut betreut waren – so recherchierten sie zum Beispiel zu ihren Berufswünschen im Internet oder übten englische Konversationen – sorgte auch dafür, dass alle Beteiligten am Ende rundum zufrieden auf das Bewerbungsprojekt zurückblicken konnten.

Mai
11
2016

Berger Schule Stuttgart

Berg Schule BlogDie komplette neunte Klasse der einzügigen Förderschule in Stuttgart-Ost nahm im Mai am Bewerbungstraining teil. Obwohl alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld schon Berufspraktika absolviert hatten, war anfangs das Formulieren eines konkreten Berufswunsches teilweise noch eine Herausforderung. Trotzdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Beginn an mit viel Eifer bei der Sache. Nach ersten Aufgaben zur Wahrnehmung von Raum, Körper und Stimme ging es schon bald an die Ton- und Bildaufnahmen. Aufgrund des umfangreichen Ganztagsangebots der Schule, darunter Capoeira, Theater, Radio und Yoga, war es kein Problem, geeignetes Bildmaterial für die Bewerbungsclips zu finden. Flexibilität, aber auch Durchhaltevermögen waren gefragt, wenn es darum ging, Fachräume zu organisieren, Fachlehrer einzubinden oder den Drehplan entsprechend umzuändern. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse arbeiteten dabei zuverlässig, engagiert und mit viel Freude beim Projekt mit und unterstützten einander auch bei den Vorbereitungen. So war ein sehr lebendiges Arbeiten in großer Vielfalt möglich.

Apr
29
2016

Zweiter Pilot-Workshop mit jungen Flüchtlingen in Waldshut

BlogEin bewegendes und intensives Projekt erlebte die komplette VAB-O-Klasse der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. 15 Schülerinnen und Schüler aus Syrien und Afrika im Alter von 17 bis 32 Jahren stellten sich der Aufgabe, im Rahmen des zweiten Pilotprojekts für junge Flüchtlinge an ihren Bewerbungsvideos zu arbeiten. Die Teilnehmenden verfügten bereits alle über eine schulische Ausbildung, hatten zum Teil Abitur, in ihrer Heimat bereits ein Studium begonnen oder schon mehrere Jahre in einem Beruf gearbeitet. Vor Beginn des Projekts hatten sie außerdem alle ein Berufspraktikum absolviert und konnten deshalb ihr Augenmerk vor allem darauf richten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und sich darauf vorzubereiten, wie ein Bewerbungsgespräch in Deutschland abläuft. Mit viel Motivation übten sie zunächst das Sprechen, Aussprache und Betonung ihrer Texte und machten sich dann voller Ehrgeiz an die Tonaufnahmen. Bei den Dreharbeiten am dritten Workshoptag wurden dann unter anderem zwei Teilnehmer an ihrem Praktikumsplatz in der Autowerkstatt und im Altenheim gefilmt, einer auch beim Fußballtraining. Die Referentinnen des Projekts mussten während des Projekts zwar gelegentlich kleinere Zwistigkeiten unter den Gruppenmitgliedern entschärfen, beobachteten aber auch eine große Energie, Motivation und Begeisterung bei allen Beteiligten. Dass die Klasse auch als Projektgruppe gut funktionierte, bewies nicht zuletzt das gemeinsame Zubereiten und Verspeisen von syrischen und afrikanischen Speisen, bei dem alle viel Spaß hatten.

Feedback der Schülerinnen und Schüler

„Danke für das Projekt und eure Zeit!“

„Ich bin glücklich, dass wir alle hier zusammen gearbeitet haben.“

„Alles war sehr gut. Katrin und Beate waren sehr nett und die Idee – das Projekt  – und wie wir arbeiten, waren super. Katrin und Beate akzeptieren unsere Ideen und arbeiten mit diesen Ideen.“

„Ich freue mich, dass die Syrer und Afrikaner zusammen kochen und essen. Alles war perfekt.“

„Das Projekt mit Beate und Katrin gefällt mir. Sie sind sehr freundlich und nett zu jedem. Sie helfen uns zu verstehen, was wir nicht aussprechen können. Sie helfen uns in der Küche, den Ort zu reinigen. Sie sind sehr gut zu allen. Beates Interview ist sehr gut und Katrins Film ist sehr gut. Ich liebe sie.“