Okt
12
2011

Eduard-Spranger-Schule in Reutlingen

Schlagende Argumente im Bewerbungsclip

Schlagende Argumente im Bewerbungsclip

Die LKJ-Medienreferenten Petra Hermansa und Jakob Kruczek besuchten im Oktober die Eduard-Spranger-Schule in Reutlingen.

Die im Regelunterricht eher schwachen Schüler aus zwei neunten Klassen nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. In Ihren Videos zeigen Sie Ihre vielfältigen Hobbies: Ein Schüler brachte sein Dart-Equipment mit, ein weiterer Schüler kam mit einer vollständigen mittelalterlichen Söldner-Bekleidung und mehreren passenden Utensilien. Zwei Schüler zeigten sich bei ihrem Hobby, dem Boxen.

Obwohl die Stimmung unter den Schülern während des gesamten Projektes sehr nervös war, entstanden gelungene Clips. Diese wurden schließlich einem neugierigen Publikum aus Lehrern, Schülern und Schulleiter präsentiert. Alle Schüler waren sehr stolz auf ihre Videos, erkannten beim Anschauen aber auch den Kontrast zwischen den Beiträgen der Schüler, die engagiert mitgemacht hatten und derer, die weniger aufmerksam dabei waren.

Einige Teilnehmer werden ihre Bewerbungsvideos erneut auf der Schülerversammlung, die alle drei Monate an der Schule stattfindet vorführen. Die Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit findet so einen ganz besonderen Rahmen, der für sie von sehr großer Bedeutung ist.

Feedback der Schüler:

“Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas schaffe, dass ich mich das trauen kann.“

“Ich werde die DVD ganz oft brennen und schicke sie auch meinem Vater und anderen, die weit weg sind,  zu Weihnachten.“

 

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Sep
15
2011

Gottlieb-Rühle Grund- und Hauptschule Mössingen

Dreharbeiten

Dreharbeiten

Zehn Schüler der Hauptschule Mössingen drehten im September gemeinsam mit Petra Hermansa und Jochen Heid ihre ganz persönlichen Bewerbungsclips. Neun Mädchen und ein Junge aus zwei 9. Klassen durften an dem Projekt teilnehmen. Es herrschte insgesamt während des gesamten Projektes eine angenehme Stimmung seitens der Schülerinnen und des einzigen Schülers. Das Team wurde von der Schulsozialarbeiterin tatkräftig unterstützt.

Auffallend war die recht hohe und starke Perspektivlosigkeit der Schülerinnen zu Beginn des Projektes. Bei den Draharbeiten wurden sie aber viel offener, lockerer und auch mutiger. Ihre Wünsche und Visionen waren dagegen stark. Die Videos haben allen Schülern sehr viel Auftrieb und Mut gegeben, um zukünftig mehr zu wagen und auch ausdauernd für ein Ziel zu arbeiten.

Die Präsentation der Clips erfolgte durch die Referentin persönlich, neben den Schülern der 9. Klasse war der Schulleiter, die Konrektorin, die Schulsozialarbeiterin und der Klassenlehrer Herr Horwedel anwesend. Das große Publikum gab den Schülern eine große Wertschätzung, stärkte ihr Selbstbewusstsein und ermöglichte eine sehr konstruktive Diskussion und Kritik der Beiträge, für alle Beiträge gab es großen Beifall und gegenseitige Anerkennung. Die Schüler waren mit ihren Videos sehr zufrieden, erkannten jedoch auch Schwachstellen und Ansätze, um an sich und ihren Handicaps zu arbeiten.

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Jul
22
2011

Heinrich-Brügger-Schule, staatlich anerkannte Klinikschule Wangen

Hobby Schlagzeug spielen

Hobby Schlagzeug spielen

Der Großteil der zehn Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Brügger-Schule wird in der Rehabilitationskinderklinik der Fachkliniken Wangen über einen längeren Zeitraum stationär behandelt. Die teilnehmenden Schüler sind, mit einer Ausnahme, Schüler des Realschulzweigs an der Klinikschule. Zu Besuch waren die LKJ-Referenten Corina Rues-Benz (Theaterpädagogik) und Jochen Heid (Kamera, Schnitt).
Obwohl die Schüler unterschiedliche Klassen der Klinikschule besuchen war bereits am ersten Tag ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl spürbar, welches u. a. am Internatscharakter der Einrichtung liegt. Die Teilnehmer haben im Vorfeld des Projekts mit ihrem engagierten Lehrer Herr Häring einen Fragebogen zu ihren Berufswünschen und Stärken ausgefüllt. Dennoch fiel es ihnen mehr oder weniger schwer ihre Stärken, besonders vor der Gruppe, zu verbalisieren. Wenig Selbstbewusstsein und Wertschätzung sich selbst gegenüber sind immer wieder präsent und aufgrund der individuellen Biographien nachvollziehbar.
Die meisten Schüler waren sehr gewissenhaft und zuverlässig vorbereitet. Durch die wohlwollende und positive Atmosphäre in der Gruppe war es allen Schülern möglich, entspannt und dennoch konzentriert vor der Kamera zu agieren.
Ab dem zweiten Projekttag konnten leider zwei Schülerinnen nicht mehr teilnehmen. Eine Schülerin musste aufgrund ihrer Krankheit in der Klinik stationär behandelt werden.

Die Arbeit mit den Schülern war, wie oben erwähnt äußerst positiv, motiviert produktiv und das in fast schon familiärer Atmosphäre. Die individuellen Feedbacks zeigen, mit wie viel Begeisterung die Schüler bei der Sache waren und was sie persönlich vom Projekt für sich mitnehmen konnten.

Feedback der Schüler:

“Ich habe über mich erfahren, dass ich doch etwas kann.”
“Für mich war neu, dass ich so mutig war, vor der ganzen Klasse in die Kamera zu sprechen.”

“Eine gute, interessante Erfahrung, ich habe jetzt mehr Mut für die Zukunft.”

“Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit der Kamera, der Theaterpädagogin und die Zusammenarbeit allgemein.”

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Jul
5
2011

Albecker-Tor-Schule Langenau

Teilnehmer Langenau

Teilnehmer Langenau

Im Juli besuchten Beate Duvenhorst und Jakob Kruczek die Albecker- Tor-Schule Werkrealschule. Die Teilnehmer, sechs Mädchen und vier Jungen sind Schüler der beiden 8. Klassen der Albecker- Tor- Schule. Die Schüler haben im Rahmen des Faches OiB (Orientierung im Beruf) mindestens zwei einwöchige Berufspraktika absolviert, manche aber auch durch Ferienpraktika schon vier oder fünf. Dadurch haben sie eine erste Orientierung in beruflicher Hinsicht und haben sich im Unterricht eine  Einschätzung ihrer Interessen und Fähigkeiten erarbeitet.

Bereits im Vorfeld des Projekts hatte die betreuende Lehrerin Carola Hemminger die Teilnehmer angeregt, aktuelle Berufswünsche, eigene Stärken und Interessen in Stichworten schriftlich zu formulieren. Bei den meisten waren die Berufswünsche  und  – vorstellungen vorwiegend durch die Praktika  geprägt,  wobei auch hier wie meistens auffiel, dass weniger die Tätigkeiten des Berufsbilds, sondern vor allem die Achtung und Freundlichkeit, die dem Praktikanten an der Arbeitsstelle entgegengebracht wird, darüber entscheidet, ob sie sich den Beruf für sich vorstellen können oder nicht.

Vom ersten Tag an war die Bereitschaft der Schüler mitzuarbeiten und sich zu engagieren deutlich. So waren fast alle bereit, sowohl an ihrem Praktikumsplatz, aber auch bei Sportvereinen und – verbänden  nachzufragen, ob sie dort eventuell gefilmt werden dürfen, unterstützten sich in den Gruppen beim Erarbeiten der Texte für den Ton und ließen sich auf die Trainingseinheiten mit Interesse und Spaß ein.

Feedback der Schüler:

“Es hat mir sehr Spaß gemacht. Ich hatte viel mehr Vertrauen als sonst.”

“Ich fände es besser das Video allgemeiner zu machen, nicht zu einem Beruf, weil das kann sich auch nochmal ändern.”

“Eure Tipps haben mir viel geholfen- Danke für die schönen drei Tage!”

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Jul
5
2011

Grund- und Hauptschule Steißlingen im Hegau

Wassersport in Steißlingen

Wassersport in Steißlingen

Die Schüler einer achten Klasse in Steißlingen wurden betreut von Petra Hermansa (Medienpädagogik) und Helmut Staiger (Kamera/Schnitt). Alle Teilnehmer hatten bereits Praktika in Handwerksbetrieben, Landwirtschaftlichen Höfen oder sozialen Einrichtungen gemacht. Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund war mit nur einer Schülerin sehr gering.

Für die Videos wurden neben den Berufswünschen auch die sehr sportliche Hobbies der Schüler gefilmt, wie Zumba-Tanzen oder Inliner-, Einradfahren, verschiedenen Ballsportarten, sowie Schwimmen, das aufgrund des Steißlinger Badesees zu den sportlichen Grundlagen aller Schüler gehört. Eine Schülerin, die auch im Bereich Tierpflege später einmal arbeiten möchte, brachte ihren Hund zu den Dreharbeiten mit. Eine andere Schülerin durften während ihres Gesangunterrichts in der Musikschule gefilmt werden. Auch Wintersport, Ski- und Snowboard-Fahren ist ein großes Thema in Steißlingen, das trotz sommerlicher Hitze mit der Kamera einfangen werden konnte. Es herrschte insgesamt während des gesamten Projektes eine sehr angenehme Stimmung, das Team wurde von Lehrern, Schülern und der Schulleiterin unterstützt. Die Standby- Clips, die in Steißlingen gedreht wurden, können als durchweg gelungen bezeichnet werden.

Feedback der Schüler:

“Mir hat alles gefallen, weil ich meinen Hund mitnehmen durfte.”

“Mir hat gut gefallen, dass sie genügend Zeit für uns genommen haben. Alles war toll. Ich habe gelernt, vor der Kamera zu stehen.”

“Mir hat es gut gefallen, dass sie sehr geduldig waren, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Es war sehr toll und sehr nützlich.”

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Jun
9
2011

Geschwister-Scholl Werkrealschule Leimen-St. Ilgen

Hobbys Tischtennis

Hobbys Tischtennis

Die Gruppe in Leimen bestand aus sechs Mädchen und zwei Jungen, wie meist mit hohem internationalem Anteil. Sie alle hatten gerade ihren Hauptschulabschluss gemacht und beginnen nächstes Schuljahr die 10. Klasse mit dem Ziel- Mittlere Reife. Die Gruppe war insgesamt sehr harmonisch und ein echtes Team im Miteinander, außerdem sehr kooperativ und interessiert am Projekt.

Fast alle Teilnehmer hatten bereits sehr detaillierte Vorstellungen von ihren Wunschberufen und hatten sich meist auch schon umfassender darüber informiert. Dank der vorbereitenden Organisation des Schulsozialarbeiters, aber auch durch das Engagement der Teilnehmer war es möglich, Berufsbilder nicht nur im Rahmen der Schule, sondern auch an Praktikumsorten zu drehen. So war das Team zu Gast in der Rezeption eines Hotels, im Schülerhort und in einem Kosmetiksalon.

Auffallend war, dass die Schüler sich gegenseitig sehr gut unterstützen konnten, sei es durch die intensive Teilnahme am Training, durch Anregungen, die sie sich untereinander gaben oder durch die Bereitschaft, sich mit Material auszuhelfen.

Insgesamt ein sehr guter Projektverlauf, mit schon recht selbstbewussten und selbstständigen jugendlichen Teilnehmern und toller Organisation durch den Betreuer.

Feedback der Schüler:

“Super Projekt!”

“Da erinnere ich mich gerne wieder daran!”

“Ich habe mehr Stärken als ich dachte.”

“Ich hätte nicht gedacht, dass ein Video so viel Arbeit ist.”

 

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Apr
13
2011

Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried

Jan beim Auffüllen des Wischwasserbehälters

Ein weiteres Projekt führten Julia Lukas (Theaterpädagogik) und Katrin Becker (Film) im April an der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried durch. Die zehn motivierten Schüler hatten schon sehr genaue Vorstellungen, für welchen Ausbildungsberuf sie sich bewerben wollten. Sie sahen dieses Projekt als große Chance, die sie auf jeden Fall nutzen wollten.

Entsprechend erfreulich war die Durchführung des Projektes. Die Schüler bereiteten sich auf ihre Dreheinsätze gut vor und gingen sehr konzentriert ihren Aufgaben nach.

Der erste Drehtag war ausgefüllt mit den Berufsschnittbildern. Am zweiten Drehtag wurde sämtliches weiteres Material gedreht (Hobbys, weitere Töne, Anfangssatz…) und alle Schüler waren motiviert dabei.

Besonders vielfältig waren in dieser Gruppe die Berufswünsche. Im Gegensatz zu vielen vorherigen Projekten an Realschulen, bei denen der Anteil der kaufmännischen Berufe sehr hoch war, gab es hier nur einmal den Berufswunsch Bankkauffrau. Ansonsten wünschte man sich u.a. Koch, Mechatroniker, Tierarzthelfer oder Raumausstatter zu werden.

Sehr hilfreich war die große Unterstützung der Schulleitung und zweier sehr motivierter Lehrerinnen, die dieses Projekt begleitet haben. So wurde für die Schüler alles möglich gemacht, damit der Clip bestmöglich ausfallen konnte.

Feedback der Schüler:

“Mir hat gefallen, dass wir überhaupt die Chance hatten ein Video zu drehen.”

“Mir hat gefallen, dass ich meine Klassenkameraden besser kennengelernt habe.”

“Ich habe am Anfang eher mitgemacht, weil wir dann keine Schule hatten, war aber nach dem ersten Tag sehr überzeugt.”

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